Beim Böhnischplatzfest in der Dresdener Johannstadt bot der Stand unseres Projekts Plattenwechsel – WIR in Aktion jede Menge abwechslungsreiche Möglichkeiten zum Mitmachen, Austauschen und Kennenlernen. Zu den Kreativangeboten für Kinder, wie das kunterbunte Postkartenbasteln, versammelten sich die Kleinen und ihre Familien um den Kreativ-Tisch und hatten jede Menge Spaß beim Kleben, Malen und sich Ausprobieren. Das Feedback-Rad lud Erwachsene und Jugendliche zum Austausch über das Quartier und das (Zusammen-)leben darin ein und brachte viele interessante Gespräche hervor. Und das ZEILE-Zelt bot Lesungen aus dem Stadtteilmagazin sowie eine Postkartenausstellung mit Ansichten der Alten Johannstadt.

Das Interesse war groß und die Beteiligung rege und so konnte auch das wechselhafte Wetter dem Spaß und dem Zusammenkommen keinen Abbruch tun. So feierte die Johannstadt mit ihren Anwohner*innen und stellte sich gleichzeitig in ihrer wunderbaren Vielfalt vor.

Wie sieht deine persönliche Vision des guten Lebens aus? Was treibt dich an? Zu diesen Fragen zog der Stadtschreiber unseres Wuppertaler Projekts Die Wüste lebt! im letzten Jahr durch das Quartier, um seine Anwohner*innen zu befragen. Entstanden sind zahlreiche spannende und inspirierende Interviews und persönliche Einblicke. Viele der Befragten, die sich allesamt unter einem bunten Oasen-Schirm fotografieren ließen, haben sehr konkrete Vorstellungen von ihrem guten Leben. Und dabei geht es ihnen sehr häufig auch um ihr Stadtviertel, ihr Wohnumfeld und darum, wie sie es lebenswerter gestalten würden.

Aus den Interviews und Fotos hat das Projektteam nun unter dem Titel „I have a dream“ eine Ausstellung im öffentlichen Raum entwickelt, die die Gedanken der Interviewten sichtbar macht, vertiefende Einblicke in die individuellen Bewegunggründe, die Philosophie und Praxis der aktiven Nachbarschaft gibt und so Vorübergehende zum Nachdenken anregt.

Der Wind rauscht um die Ecke, eine Autotür wird zugeschlagen, eine Gruppe Schüler*innen kommt schnatternd vorbei, ein Hund bellt von irgendwoher und ein Moped knattert die Straße entlang… So oder so ähnlich klingt es in jedem Stadtteil, oder?

Schon im April ist unser Lübbenauer Projekt kultur.lokal.machen durch das Quartier gezogen und hat seine Anwohner*innen gefragt: wie klingt eure Nachbarschaft? Mit der eigenen Stimme, durch Gesang oder mit einem Instrument konnten die Nachbar*innen Teil einer Soundlandschaft werden, ihr Viertel vertonen und klanglich erfahrbar machen. Wie das aussah und vor allem klang, könnt ihr in diesem Video erfahren. Im Rahmen der „Schönen Nacht mit Kunst“ fand nun am 17.6. ein weiterer Klangspielplatz in Kooperation mit dem Kollektiv Eigenklang statt. Viele Neustädter*innen haben sich an der Klangreise beteiligt und den Sound ihres Viertels schließlich durch die ganze Stadt getragen.

Durch diese inspirierende Aktion wurde die Nachbarschaft motiviert sich mit ihrem Stadtteil zu beschäftigen und genauer hinzuhören. Die Klangreise brachte die Nachbarschaft zusammen und sorgte zudem für Sicht- und Hörbarkeit in der ganzen Stadt

Raum für Gespräche, Theaterworkshops und partizipative Open-Air-Veranstaltungen: All das soll zukünftig ein mobiler Schiffscontainer bieten, der von unserem Hildesheimer Projekt Nordstadt im Rampenlicht aufgestellt wurde und nun bespielt wird.
Die TPBox! soll das bunte Quartier mit vielfältigen Angeboten für alle Nordstädter*innen bereichern. Hier können alle Anwohner*innen und Interessierte regelmäßig kostenfrei und ohne Anmeldung Theater spielen, an einer Kleidertauschparty teilnehmen, Hochbeete bepflanzen oder sich an Gesprächsrunden rund um ihren Stadtteil beteiligen.
Viele umliegende Vereine und Initiativen kooperieren mit spannenden Angeboten, und so schafft die TPBox! einen unkomplizierten Austausch- und Kreativraum für Jung und Alt und sorgt für Aufmerksamkeit im Quartier. Wir wünschen viele spannende und inspirierende Begegnungen!

Mit einer Malaktion im öffentlichen Raum setzte unser Lübbenauer Projekt kultur.lokal.machen ein Zeichen für Zusammenhalt, Hilfsbereitschaft und Frieden. Angeleitet von einer lokalen Künstlerin machten sich Nachbar*innen aus dem Quartier daran, eine Straße im Viertel bunt zu gestalten.

Die entstandenen Kunstwerke strahlen positive Energie aus und so zieren nun Friedenstauben, Herzen, Blumen und Wünsche den Lübbenauer Energieweg so lange, bis der Wind sie verblassen lässt.

Die Aktion brachte die Nachbarschaft zusammen, um gemeinsam über die Situation in der Ukraine zu sprechen, Ängste, Sorgen und Wünsche auszutauschen, ein Statement zu setzen und sich kreativ auszudrücken.

Mit Sport-Spiel-Spaß-Utopolis-Action auf dem Moritzplatz startete unser Power-Projekt Auf die Plätze…! die Magdeburger Aktionswochen „Tempo machen für Inklusion“, die vom 25. April bis 5. Mai ein buntes Programm für bessere Teilhabe und mehr Miteinander bietet.

In Kooperation mit gemeinnützigen Verbänden und Initiativen aus der Nachbarschaft sind Interessierte jeden Alters und mit oder ohne Handycap eingeladen gemeinsam an Sport-, Spiel- und Freizeitangeboten teilzunehmen.

Der Eröffnungstag am war bereits ein voller Erfolg – bei strahlendem Sonnenschein wurde auf dem Moritzplatz getobt, gelacht und sich ausgetauscht.

Wir wünschen eine weiterhin tolle Aktionswoche!

 

Inspiriert von unserem Good Practice-Beispiel aus Flensburg, dem Tool Stadtteil Royal, hat sich unser saarländisches Projekt LightUp! Neunkirchen auf eine Krönungstour durch den Stadtteil begeben.

Anwohner*innen des Quartiers, junge und alte, zugezogene und alteingesessene, konnten sich für eine Weile zum König oder zur Königin des Stadtteils krönen lassen und ihrem Volke mitteilen, welche Ideen und Wünsche sie für ihren Bezirk haben. Sauberer solle es werden, sagt ein König, ein netteres Miteinander wünscht sich eine andere Königin. Die Ideen sind so vielfältig wie das royale Personal selbst.

Die tolle Aktion im öffentlichen Raum, die nicht nur die Aufmerksamkeit der Anwohner*innen, sondern ebenfalls die der Presse auf sich gelenkt hat, wurde in einem kurzen Film zusammengeschnitten, der hier angesehen werden kann.

Lasst auch ihr euch von unserer Toolbox inspirieren!

Singen vereint, funktioniert auf vielen Sprachen, schafft Gemeinsamkeiten und Begegnungen und macht bekanntlich frei.
Der Chor „Klänge und Gesänge“ unseres Bremer Projekts Europa Zentral – Leben im Liegnitzquartier war bereits im letzten Sommer im Gröpelinger Liegnitzquartier singend unterwegs. Jetzt, wo sich die wärmeren Monate langsam ankündigen, will er weiterziehen – wie immer mit Akkordeonbegleitung und offen für neue Sänger*innen. Alle Stadtteilbewohner*innen, die Lust haben zu singen, können mitmachen. Egal ob Profi oder blutige*r Anfänger*in. Auch Song-Vorschläge können eingereicht werden.

Die Chorleiterin Emilia Boeva hat schon verschiedene Chöre geleitet und in über 25 Sprachen gesungen. So bringt sie spielerisch-singend Menschen zusammen und macht Lust auf den Frühling!

Die Aktion „ins Licht gerückt“ unseres Hildesheimer Projekts Nordstadt im Rampenlicht thematisierte am 12. Februar den Welttag zur Ächtung des Einsatzes von Kindersoldaten. Bei der Aktion wurde ein Kirchengebäude in unterschiedlichen Farben beleuchtet.
Der Theaterpädagoge und Lichtkünstler Sönke Franz vom TPZ Hildesheim hat dafür mit einer lokalen Schule zusammengearbeitet. Gemeinsam wurde zunächst die Funktionsweise einer App erprobt, die es ermöglicht über ein Tablet Zeichnungen, Grafiken und Schriftzüge zu erstellen und auf Gebäude zu übertragen. Im Anschluss wurden die Themen des Gedenktages in einer Projektion an der Kirche sichtbar umgesetzt.

Die Aktion schlägt eine Brücke zwischen der analogen und der digitalen Welt und bringt jungen Menschen neue Formen im Umgang mit digitalen Medien näher. Die Lichtkunst wird an insgesamt fünf Gedenktagen realisiert. Die letzte Veranstaltung der Reihe wird am 21. März stattfinden und den Internationalen Tag gegen Rassismus ins Licht rücken.

Wer wohnt denn da im Container hinter Aldi und hat ’ne rote Nase?
Das ist die neue Nachbarin im Dresdener Bezirk Johannstadt: Clownin Madame KlimBim. Und sie zieht durch den Stadtteil, um mit den Anwohner*innen ins Gespräch zu kommen: welche Anliegen, Wünsche, Fragen und Träume haben sie? Sie empfängt auch Besuch direkt an ihrem Container und hält dort Sprechstunden für mehr Utopie.

Bei ihrer Einweihungsfeier am ersten März, die mit Feuerschale, Kinderpunsch und lustigen Aktionen stattfand, trafen sich große und kleine, junge und alte, zugezogene und alteingesessene Johannstädter*innen, um mit KlimBim, aber auch miteinander in Austausch über ihren Stadtteil zu kommen.

Unser Dresdener Projekt Plattenwechsel motiviert mit dieser lustigen Aktion die Nachbarschaft sich Gedanken über das Zusammenleben in ihrem Quartier zu machen und schafft damit Identifikation, Zusammenhalt und Austausch. Wir wünschen noch viele utopische und konstruktive Gespräche mit Madame KlimBim!