Mit einer Malaktion im öffentlichen Raum setzte unser Lübbenauer Projekt kultur.lokal.machen ein Zeichen für Zusammenhalt, Hilfsbereitschaft und Frieden. Angeleitet von einer lokalen Künstlerin machten sich Nachbar*innen aus dem Quartier daran, eine Straße im Viertel bunt zu gestalten.

Die entstandenen Kunstwerke strahlen positive Energie aus und so zieren nun Friedenstauben, Herzen, Blumen und Wünsche den Lübbenauer Energieweg so lange, bis der Wind sie verblassen lässt.

Die Aktion brachte die Nachbarschaft zusammen, um gemeinsam über die Situation in der Ukraine zu sprechen, Ängste, Sorgen und Wünsche auszutauschen, ein Statement zu setzen und sich kreativ auszudrücken.

Mit Sport-Spiel-Spaß-Utopolis-Action auf dem Moritzplatz startete unser Power-Projekt Auf die Plätze…! die Magdeburger Aktionswochen „Tempo machen für Inklusion“, die vom 25. April bis 5. Mai ein buntes Programm für bessere Teilhabe und mehr Miteinander bietet.

In Kooperation mit gemeinnützigen Verbänden und Initiativen aus der Nachbarschaft sind Interessierte jeden Alters und mit oder ohne Handycap eingeladen gemeinsam an Sport-, Spiel- und Freizeitangeboten teilzunehmen.

Der Eröffnungstag am war bereits ein voller Erfolg – bei strahlendem Sonnenschein wurde auf dem Moritzplatz getobt, gelacht und sich ausgetauscht.

Wir wünschen eine weiterhin tolle Aktionswoche!

 

Inspiriert von unserem Good Practice-Beispiel aus Flensburg, dem Tool Stadtteil Royal, hat sich unser saarländisches Projekt LightUp! Neunkirchen auf eine Krönungstour durch den Stadtteil begeben.

Anwohner*innen des Quartiers, junge und alte, zugezogene und alteingesessene, konnten sich für eine Weile zum König oder zur Königin des Stadtteils krönen lassen und ihrem Volke mitteilen, welche Ideen und Wünsche sie für ihren Bezirk haben. Sauberer solle es werden, sagt ein König, ein netteres Miteinander wünscht sich eine andere Königin. Die Ideen sind so vielfältig wie das royale Personal selbst.

Die tolle Aktion im öffentlichen Raum, die nicht nur die Aufmerksamkeit der Anwohner*innen, sondern ebenfalls die der Presse auf sich gelenkt hat, wurde in einem kurzen Film zusammengeschnitten, der hier angesehen werden kann.

Lasst auch ihr euch von unserer Toolbox inspirieren!

Singen vereint, funktioniert auf vielen Sprachen, schafft Gemeinsamkeiten und Begegnungen und macht bekanntlich frei.
Der Chor „Klänge und Gesänge“ unseres Bremer Projekts Europa Zentral – Leben im Liegnitzquartier war bereits im letzten Sommer im Gröpelinger Liegnitzquartier singend unterwegs. Jetzt, wo sich die wärmeren Monate langsam ankündigen, will er weiterziehen – wie immer mit Akkordeonbegleitung und offen für neue Sänger*innen. Alle Stadtteilbewohner*innen, die Lust haben zu singen, können mitmachen. Egal ob Profi oder blutige*r Anfänger*in. Auch Song-Vorschläge können eingereicht werden.

Die Chorleiterin Emilia Boeva hat schon verschiedene Chöre geleitet und in über 25 Sprachen gesungen. So bringt sie spielerisch-singend Menschen zusammen und macht Lust auf den Frühling!

Die Aktion „ins Licht gerückt“ unseres Hildesheimer Projekts Nordstadt im Rampenlicht thematisierte am 12. Februar den Welttag zur Ächtung des Einsatzes von Kindersoldaten. Bei der Aktion wurde ein Kirchengebäude in unterschiedlichen Farben beleuchtet.
Der Theaterpädagoge und Lichtkünstler Sönke Franz vom TPZ Hildesheim hat dafür mit einer lokalen Schule zusammengearbeitet. Gemeinsam wurde zunächst die Funktionsweise einer App erprobt, die es ermöglicht über ein Tablet Zeichnungen, Grafiken und Schriftzüge zu erstellen und auf Gebäude zu übertragen. Im Anschluss wurden die Themen des Gedenktages in einer Projektion an der Kirche sichtbar umgesetzt.

Die Aktion schlägt eine Brücke zwischen der analogen und der digitalen Welt und bringt jungen Menschen neue Formen im Umgang mit digitalen Medien näher. Die Lichtkunst wird an insgesamt fünf Gedenktagen realisiert. Die letzte Veranstaltung der Reihe wird am 21. März stattfinden und den Internationalen Tag gegen Rassismus ins Licht rücken.

Wer wohnt denn da im Container hinter Aldi und hat ’ne rote Nase?
Das ist die neue Nachbarin im Dresdener Bezirk Johannstadt: Clownin Madame KlimBim. Und sie zieht durch den Stadtteil, um mit den Anwohner*innen ins Gespräch zu kommen: welche Anliegen, Wünsche, Fragen und Träume haben sie? Sie empfängt auch Besuch direkt an ihrem Container und hält dort Sprechstunden für mehr Utopie.

Bei ihrer Einweihungsfeier am ersten März, die mit Feuerschale, Kinderpunsch und lustigen Aktionen stattfand, trafen sich große und kleine, junge und alte, zugezogene und alteingesessene Johannstädter*innen, um mit KlimBim, aber auch miteinander in Austausch über ihren Stadtteil zu kommen.

Unser Dresdener Projekt Plattenwechsel motiviert mit dieser lustigen Aktion die Nachbarschaft sich Gedanken über das Zusammenleben in ihrem Quartier zu machen und schafft damit Identifikation, Zusammenhalt und Austausch. Wir wünschen noch viele utopische und konstruktive Gespräche mit Madame KlimBim!

Pflanzenliebhaber*innen und Inneneinrichter*innen können sich ab sofort im Foyer des Gemeinschaftshauses Langwasser austoben: das Herzstück des Hauses soll grüner werden!

Nachdem das Gemeinschaftshaus im Rahmen eines partizipativen Projekts renoviert und wiedereröffnet wurde, ruft unser Nürnberger Projekt #LNGWSSR nun zum Begrünen des Eingangsbereichs auf. Alle Anwohner*innen von Langwasser können mitmachen und sich an regelmäßigen Treffen zum Austauschen, Umtopfen, Gestalten und Säen beteiligen.

Das Gemeinschaftshaus Langwasser ist ein wichtiger Treffpunkt für das Quartier, und sein Foyer ein ganz besonderer Ort darin: hier treffen sich Menschen, um gemeinsam Aktionen für den Stadtteil zu planen, um Kaffee zu trinken, sich auszutauschen, zu spielen oder zu lesen. Es ist Begegnungsort, Inspirationsraum und Wohnzimmer zugleich. Für all diese Funktionen soll es nun eine entsprechende Atmosphäre bekommen – und zu einem urban jungle werden. Hier gibt es mehr Infos für alle Interessierten.

Wir werden euch über die Grünwerdung auf dem Laufenden halten!

In einer tollen Aktion lässt unser Projekt Hier im Quartier des Schlachthofs Kassel Blumen sprechen: in allen drei Projektstadtteilen – Wesertor, Rothenditmold und Nord-Holland – soll je eine Blühwiese angelegt werden. Diese Blühwiesen werten den Bezirk nicht nur auf, sondern sollen zukünftig auch einladende Orte für Workshops sein und können zu mehr Urban Gardening anregen.

Als Kooperationspartner hat das Team eine örtliche Gärtnerei gewinnen können. Aus regionalem und biologischem Saatgut wurden die Pflanzen vorgezogen und sind nun bereit die vorgesehenen Grünflächen zu verschönern.

Der „erste Spatenstich“ erfolgte auf der Wiese direkt vor dem Schlachthof in der Nordstadt Kassels. Dort wurden nun die ersten Pflanzen eingesetzt und sind bereit zu erblühen, Insekten und Vögel anzulocken und somit einen Beitrag zur Ökologie im Quartier zu leisten. Begleitet wurde das sommerliche Gartenprojekt von einem Filmteam des Hessischen Rundfunks.

Mehr Einblicke gibt es hier

Während des ersten Lockdowns rief unser Mannheimer Modellprojekt „Social Body Building“ des zeitraumexit e.V. die Nachbarschaft per Videobotschaft dazu auf, ihre Gedanken und Erfahrungen über und während der Pandemie künstlerisch zu verarbeiten und diese in dem soziokulturellen Zentrum einzureichen. Die Einreichungen konnten vielfältig sein und von Texten, Zeichnungen, Videos, Sprachnachrichten usw. reichen. Das Projekt wollte mit seinen Nachbar*innen in Kontakt bleiben und die mit der Pandemie einhergehenden gesellschaftlichen Veränderungen abbilden.

Nachdem sich der rein digitale Weg als wenig fruchtbar herauskristallisiert hatte, entwickelten die Mannheimer ein Hybridformat, in dem in analogen kleinst-Workshops bestimmte Fragestellungen künstlerisch bearbeitet wurden. Es fanden Fotoshootings mit Gesichtsmasken statt. Die Fotos wurden zu Collagen zusammengeführt, die im öffentlichen Raum sichtbar gemacht wurden. Über die Gesichtsmasken gelangte „Social Body Building“ zum Thema Mode. Gemeinsam mit der Nachbarschaft wurde eine eigene Corona-Kollektion entwickelt, die in einem Catwalk durch das Quartier präsentiert wurde.

Über die „CoronaCollection“ ist nun das Lookbook erschienen. Hier wurden einige Einsendungen der Nachbar*innen auf den ersten Videoaufruf abgedruckt. Eine umfängliche Fotostrecke vermittelt überdies die gemeinsame Arbeit mit der Nachbarschaft bei den Fotoshootings, dem Kreieren der Kollektion sowie dem Catwalk. Das gesamte Lookbook könnt ihr euch HIER ansehen.