09.05.2019
Konferenz, Rückblick 2018

Social Media Strategien

Welche sozialen Medien kann ich effektiv und sinnvoll für meine Projekte nutzen? Was muss ich bei der Auswahl eines Medienkanals bedenken? Welche Elemente und Abläufe beinhaltet eine Social- Media-Strategie und wie gelingt eine gute digitale Präsenz?

 

Acht von neun Internetnutzer*innen sind in den sozialen Netzwerken unterwegs. Alleine auf Facebook sind 31 Millionen Nutzer wöchentlich aktiv. Diese Zahlen belegen, dass Social Media eine gute Möglichkeit für Organisationen ist, mit Menschen in Kontakt zu treten. Wie kann Social Media als eine Strategie der Öffentlichkeitsarbeit für soziokulturelle Zentren genutzt werden?

Die wichtigsten sozialen Netzwerke in Deutschland, insbesondere, wenn man sich an Endkonsumenten wendet, sind Facebook und Instagram. Während die Altersstruktur auf Facebook eher im Erwachsenenbereich liegt, spricht Instagram auch die junge Zielgruppe an.

Um erfolgreich in den sozialen Medien zu sein, ist es wichtig, eine Vision zu verfolgen. Dazu eignet sich das Entwickeln einer Social Media-Strategie, denn sie bietet eine gute Struktur sowohl in Ansprache als auch für Inhalte.

Besonders spannend in diesem Zusammenhang ist die Erstellung einer Persona. Die Persona bildet einen Stellvertreter für eine ganze Zielgruppe dar. Sie wird zu einer „richtigen“ Person ausgestaltet und erhält neben Namen und demografischen Eigenschaften, Interessen, Ängste, Probleme, Hoffnungen und Wünsche. So erfahren wir, was an unserem Angebot interessant für die Zielgruppe ist. Im besten Fall ist die Persona dann das Leitbild für alle Inhalte, die man für die Social Media-Kanäle ausarbeitet.

Besonders in der Arbeit mit vielen verschiedenen Zielgruppen, wie es in soziokulturellen Zentren vorliegt, ist eine Social Media-Strategie sehr vielschichtig und komplex. In solchen Fällen empfiehlt es sich, dass Schwerpunkte gesetzt werden und nicht alle Inhalte ihren Weg in die sozialen Netzwerke finden. So entsteht trotz der Komplexität ein Gesamteindruck, den der einzelne Nutzer wahrnehmen und einordnen kann.


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