Im Rahmen der „Kasseler Gartenkultur“ hat unser Projekt Hier im Quartier mit seinem Wildwuchs-Festival den Nordstadtpark zum kreativ-kulturell grünen Hotspot im Quartier erklärt!

Zwei Tage lang konnte die Nachbarschaft Natur und Kunst aktiv miteinander verbinden, an spannenden Workshops teilnehmen oder einfach im Grünen Live-Musik und nette Gesellschaft genießen.

Bei der Plein-Air-Zeichenaktion wurde gemeinsam mit lokalen Künstler*innen der Nordstadtpark erkundet und anschließend Naturzeichnungen angefertigt, die im Rahmen der documenta fifteen gezeigt werden können. Die zahreichen Festival-Besucher*innen nahmen außerdem an Führungen durch weitere Grünanlagen im Quartier, einem Graffitiworkshop oder Besichtigungen der Blühwiesen teil. Außerdem konnten Jugendliche aus dem Stadtteil eigene Ideen zur Gestaltung der Schlachthof-Wiese entwickeln, die sie durch zeichnen auf Plexiglasscheiben fast zur Realität werden lassen konnten.

Das Wildwuchs-Festival zelebrierte mit diesen und anderen Workshops ein Wochenende lang die Natur, kreative Partizipation und Kultur im Kassler Quartier. Die Nachbarschaft konnte auf ihren Wiesen und in ihren Parks neue Lieblingsorte entdecken, sich gestalterisch einbringen und sich kennenlernen. Eine tolle Aktion unseres Kasseler Projekts!

 

Grün, grün, grün…sind alle meine Parklücken! Gemeinsam mit Stadtteilbewohner*innen hat unser Kasseler Projekt Hier im Quartier im letzten Jahr innerhalb von drei Tagen eine Hochbeetlandschaft als sogenanntes „Parklet“ umgesetzt. Denn in vorausgehenden Planungsgesprächen mit Anwohner*innen wurde deutlich: die Straßen im Kasseler Quartier sollen grüner werden!

Die entstandene Hochbeetlandschaft umfasst insgesamt sieben Hochbeete, die lediglich den Platz von zwei Parklücken in Anspruch nehmen und viel bunte Natur in den Stadtteil bringen. Parkplätze, die sonst parkenden Autos vorbehalten sind, wurden so zur Aufwertung des Lebensraums umgedeutet. Der Bau eines zweiten Parklets ist für 2022 bereits geplant, außerdem wird es viele Kunstangebot rund um die Hochbeete geben. Entworfen und umgesetzt wurden und werden die Parklets in partizipativen Workshops gemeinsam mit lokalen Künstler*innen und Schreiner*innen und in Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Landschaftsarchitektur der Universität Kassel.
Zur feierlichen Eröffnung des ersten Paklets gab es Suppe für alle und Live-Musik – so schön kann partizipative Stadtteilarbeit sein!

In einem mehrtägigen Workshop mit Kindern aus einem anliegenden Hort und in Kooperation mit der Designerin Sarah Metz und dem Künstler Janosch Feiertag hat unser Kasseler Projekt Hier im Quartier die Frage nach den Zukunft von Grünflächen im Quartier gestellt.

Was würde passieren, wenn die Natur im Stadtteil für 300 oder mehr Jahre vom Menschen unberührt bleibt? Wie würden sich die dort wohnenden Tiere entwickeln und welche neuen Tierarten würden hinzukommen? Welche Blumen oder Bäume würden dort wachsen und welche besonderen Fähigkeiten hätten sie?

Die künstlerischen Antworten der Kinder auf diese Fragen können noch bis zum 17. Februar in einer öffentlichen Ausstellung unter freiem Himmel im Stadtteil Rothenditmold bestaunt werden.

Am 27. Juni 2021 fand Kassels erste Urban-Art-Schatzsuche statt. Das UTOPOLIS-Projekt Hier im Quartier des Kulturzentrums Schlachthof und Wow!-Kassel, die Tourismuskampagne des Kasseler Stadtmarketings, versteckten über 60 Kunstwerke von lokalen Streetart- und Graffitikünstler*innen in Kassels Straßen.

Die Standorte der Leinwände, Drucke, Zeichnungen und Skulpturen wurden in Echtzeit per Instagram und Facebook bekanntgegeben und diejenigen, die die versteckten Kunstwerke zuerst vor Ort fanden, konnten sie kostenlos mit nach Hause nehmen.
Hinweisvideos vermittelten auch Informationen zu den Künstler*innen und ihren Arbeiten. So wurde die Urban-Art-Schatzsuche ein bewegungsreicher Tag voller Neuentdeckungen, Kunstvermittlung, nachbarschaftlicher Zufallsbegegnungen und voller Adrenalin!
Auch digital war die Aktion ein Erfolg: Auf den Social-Media- Kanälen beider Institutionen ist sie die bisher interaktionsstärkste Veröffentlichungsreihe.

Noch mehr Einblicke in erfolgreiche soziokulturelle Formate während der Pandemie findet ihr in der Zeitschrift SOZIOkultur!

Mit Vertreter*innen der anderen fünf Modellprogramme der Ressortübergreifenden Strategie „Sozialer Zusammenhalt“ sowie der Bundestransferstelle Sozialer Zusammenhalt, dem Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat und dem Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung hat sich UTOPOLIS im Rahmen der sog. „Erfahrungswerkstatt“ dieses Jahr in Kassel getroffen  – nach langer Pause wieder in Präsenz.

Mit interessanten Einblicken in die insgesamt sechs Programme der ressortübergreifenden Strategie konnte ein angeregter und konstruktiver Austausch stattfinden, wobei Fragestellungen zur Verstetigung und Weiterentwicklung im Vordergrund standen. Gastgeber der Erfahrungswerkstatt war unser Kasseler Projekt Hier im Quartier, das uns im schönen Kulturzentrum Schlachthof begrüßte und verpflegte. Projektleiter Gerrit Retterath führte erst digital und anschließend bei frischem Wind und Sonnenschein auch analog durch das Quartier und stellte Plätze, Arbeitsergebnisse und Kooperationspartner*innen vor und machte die Arbeit von UTOPOLIS damit anschaulich und greifbar.

Nach einem langen Tag voller Eindrücke und neuem Input bedanken wir uns herzlich für dieses rundum gelungene Treffen und perfekte Gastgeber*innen und Organisator*innen!

 

MIDNIMO heißt die überaus inspirierende Projektreihe mit somalischen Frauen in der Kasseler Nordstadt. Ins Leben gerufen wurde sie von unserem Projekt Hier im Quartier vom Schlachthof Kassel.

Gemeinsam mit der Künstlerin Ulrike Seilacher werden Workshops rund ums Gestalten und Entdecken angeboten. Mit künstlerischen Mitteln können die Frauen ihr Quartier erkunden, vielleicht neue Lieblingsplätze entdecken und sich von ihnen inspirieren lassen. Bei der künstlerischen Gestaltung spielen unterschiedliche Arbeitsmaterialien genauso eine Rolle wie kreativer Ausdruck beispielsweise durch Bewegung oder Fotografie. Die eigene Kultur wird in die kreative Arbeit eingebracht, fremde Kulturen neu entdeckt. Durch unterschiedliche Ausflugsziele wird die eigene Umgebung erkundet und es entstehen Gemeinschaftsgefühl und Verbundenheit mit dem Stadtteil. Gleichzeitig bieten die Workshops Raum und Möglichkeit Deutsch zu üben.

Wir sind gespannt, was diese ideenreiche und farbenfrohe Projektreihe noch weiter präsentieren wird!

 

Die zweite Ausgabe 2021 der SOZIOkultur widmet sich dem Thema Kommunale Kulturpolitik und der Frage, wie und wo sich soziokulturelle Akteure in kommunalen Netzwerken einbringen können.

In diesem Kontext stellt sich unser Kasseler Projekt Hier im Quartier des Schlachthofs Kassel vor. In Kooperation mit dem städtischen Umwelt- und Gartenamt erarbeitete das Projekt ein ideenreiches Konzept zur Teilhabe an der Gestaltung von öffentlichen Freiflächen. Die Anwohner*innen konnten sich durch einen spielerischen Stadtplan direkt einbringen und ihre Ideen und Vorschläge einreichen.

Für die Umsetzung und beim Erreichen der Anwohner*innen spielte das Netzwerk in der Stadt eine große Rolle. Durch Kooperationen und gute Vernetzung in den Stadtteilen konnten viele Kassler*innen für eine Beteiligung an der Aktion gewonnen werden. Und die Umsetzung wurde mithilfe eines Zeichenworkshops zum kreativen Event.

Die Auswertung der Ergebnisse liefert nun dem soziokulturellen Projekt Hier im Quartier neue Handlungsansätze zur (Um-)Gestaltung der öffentlichen Freiflächen: zahlreiche partizipative Kunst- und Kulturaktionen sorgen nun für lebendigen Austausch, Wiederbelebung und Aufwertung.

Den ausführlichen Artikel und die komplette Ausgabe findet ihr hier

In einer tollen Aktion lässt unser Projekt Hier im Quartier des Schlachthofs Kassel Blumen sprechen: in allen drei Projektstadtteilen – Wesertor, Rothenditmold und Nord-Holland – soll je eine Blühwiese angelegt werden. Diese Blühwiesen werten den Bezirk nicht nur auf, sondern sollen zukünftig auch einladende Orte für Workshops sein und können zu mehr Urban Gardening anregen.

Als Kooperationspartner hat das Team eine örtliche Gärtnerei gewinnen können. Aus regionalem und biologischem Saatgut wurden die Pflanzen vorgezogen und sind nun bereit die vorgesehenen Grünflächen zu verschönern.

Der „erste Spatenstich“ erfolgte auf der Wiese direkt vor dem Schlachthof in der Nordstadt Kassels. Dort wurden nun die ersten Pflanzen eingesetzt und sind bereit zu erblühen, Insekten und Vögel anzulocken und somit einen Beitrag zur Ökologie im Quartier zu leisten. Begleitet wurde das sommerliche Gartenprojekt von einem Filmteam des Hessischen Rundfunks.

Mehr Einblicke gibt es hier

Wenn die Corona-Pandemie etwas Gutes mit sich bringt, dann ist es die verstärkt stattfindende Vernetzung auf digitalem Weg. Unsere Modellprojekte in Kassel und Lübbenau haben sich zusammengetan und tauschen Künstler*innen aus – natürlich rein virtuell. Den Anfang macht das Kasseler Projekt „Hier im Quartier“. Am kommenden Mittwoch, den 31.03.21, findet der erste Workshop mit einem vom Lübbenauer Projekt entsandten Künstler statt. Es geht ums Comic-Zeichnen. Der Graffitikünstler und Comiczeichner Pablo Ientile entwickelt gemeinsam mit euch eigene Figuren und eine Geschichte, die anschließend zu Papier gebracht wird. Anmelden für den Workshop könnt ihr euch HIER. Nähere Infos zu der Veranstaltung findet ihr HIER.

Über die Zeit sammelt sich zuhause manchmal allerlei Krams an, der… so herumliegt. Eine Möglichkeit der Weiterverwendung wäre, diese ganzen Dinge zusammenzufügen und daraus etwas Neues entstehen zu lassen. Beim Online-Workshop „Kreatives Collagen Chaos“ unseres Kasseler Modellprojektes „Hier im Quartier“ könnt ihr am 13.03.21 von 15-19 Uhr aus alten Zeitungsschnipsel, Kritzeleien, gesammelten Steinchen, Aufklebern, Verpackungen… und noch vielem mehr ein neues Kunstwerk kreieren. Meldet euch schnell HIER an!

Der Aufruf in ganzer Länge:

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Du hast was zu sagen, aber findest keine Worte? Prima! Denn Du brauchst keine Worte und auch kein Zeichentalent für diesen Workshop.

Am Samstag, den 13. März, von 15-19 Uhr wollen wir gemeinsam Collagen erschaffen. Das Wort Collage kommt vom französischen Wort „coller“ und heißt so viel wie (zusammen-)kleben. Und genau das werden wir machen. Ihr gestaltet euer eigenes Bild aus Zeitungsschnipseln, Flyern, Aufklebern, Ausdrucken, Verpackungen und allem, was sonst so bei euch rumliegt. Wir bringen Dinge zusammen, die sonst gar nichts miteinander zu tun haben und lassen so etwas Neues entstehen.

Die Künstlerin Suse ist 1990 geboren, hat Produktdesign studiert und arbeitet „halb selbstständig“ in den Bereichen Gestaltung und Kultur. Besonders gerne mag sie Otter und Feminismus.

Bitte meldet euch für den Workshop bei Tanja und Gerrit unter hallo@hier-im-quartier.de an. Die Teilnahme ist kostenlos und der Workshop findet online statt. An Material benötigt ihr alles, was ihr an Papier und Pappe finden könnt, eine Schere, Kleber und wenn ihr mögt Stifte und/oder Farben. Ein großer Untergrund, der beklebt werden kann (z. B. eine Pappe oder ein Karton) ist auch super. Bitte schreibt uns, falls euch Material fehlt, dann schicken wir euch kostenlos etwas Passendes zu.