Deutschland im Lockdown: verlassene Innenstädte, Rückzug und Unsicherheit prägen diese Zeit. Das Leben fühlte sich plötzlich anders an. Unser Bremer Projekt Europa Zentral – Leben im Liegnitzquartier hat im Rahmen seine s Stadtteil-Walks „Liegnitzwalk“ die Anwohner*innen zu Wort kommen lassen: Wie erging es ihnen während des Lockdowns? Was waren ihre Sorgen und Ängste? Und welche Strategien haben sie entwickelt, mit der Situation umzugehen?

Aus Geschichten und Fotos der Stadtteilbewohner*innen und Gesprächen mit Expert*innen sowie Akteur*innen aus dem Bezirk ist nun ein spannender und berührender Film entstanden. Er gibt einen tiefen Einblick in die unterschiedlichen Lebenslagen und Bewältigungsstrategien der Gröpelinger Nachbar*innen während des Lockdowns. Individuelle Geschichten, in denen man sich oft selbst wiederfindet.

Corona in Gröpelingen wird am 17. Februar erstmals auf youtube zu sehen sein!

Wer mit Weimar-West bisher nur Plattensiedlung verbunden hat, kann sich nun eines Besseren belehren lassen.

Unser Weimarer Projekt Studio Mosaik hat in Kooperation mit dem Quartiersmanagement einen Spaziergang durch das Quartier gemacht, und dabei Menschen getroffen, die von ihrem Leben im Stadtteil erzählen. Entstanden ist ein schöner Film über Lebensqualität, von der viele nichts ahnen, über geheime Orte und die Historie des Quartiers. Die Anwohner*innen erzählen wie es sie nach Weimar-West verschlagen hat, wieso sie hier – manchmal trotz anfänglicher Bedenken – sehr gerne leben, aber auch, welche Wünsche und Visionen sie für das Quartier und die Nachbarschaft haben.

Wer erfahren will, wie lebenswert Weimar-West sein kann, hat die Möglichkeit sich den Film hier anzusehen

Die Aktion Original XB – Geschichten aus dem Kiez unseres Berliner Projekts XB Lab war ein voller Erfolg. Insgesamt 18 Videointerviews sind entstanden, die nun als Zusammenschnitt zu einer ersten öffentlichen Vorführung gebracht wurden.

In den Interviews erzählen Stadtteilbewohner*innen von ihrem Leben, ihrem Alltag und der Entwicklung des Quartiers. Jede Geschichte ist anders und gleichermaßen spannend: manche waren Teil der Hausbesetzerszene, haben einen inklusiven Verein gegründet, sind Handwerker, Aktivistin, Kneipenbesitzer oder leiten ein Obdachlosenheim. Eines haben alle gemeinsam: sie leben schon lange im Bezirk und sind tief mit ihm verwurzelt. In dem einstündigen Zusammenschnitt erhalten die Zuschauenden einen Einblick in die bewegende Geschichte des Stadtteils und das Leben im Quartier. Und das macht Lust auf mehr! Um dieser Lust nachgehen zu können stehen die Einzelinterviews online zur Verfügung.

Die Vorführung fand in einem anliegenden alternativen Stadtgarten statt, einer kleinen grünen Oase, in der dennoch hin und wieder das laute Leben des Bezirks zu hören war, was eine authentische Untermalung zum Film darstellte. Die Projektleiterinnen Nicole Wozniak und Melanie Akerboom gestalteten den Abend zudem mit schönen Mitmachaktionen über Lieblingsorte und Assoziationen mit dem Stadtteil.

Vielen Dank für diesen rundum gelungenen Abend!