Singen vereint, funktioniert auf vielen Sprachen, schafft Gemeinsamkeiten und Begegnungen und macht bekanntlich frei.
Der Chor „Klänge und Gesänge“ unseres Bremer Projekts Europa Zentral – Leben im Liegnitzquartier war bereits im letzten Sommer im Gröpelinger Liegnitzquartier singend unterwegs. Jetzt, wo sich die wärmeren Monate langsam ankündigen, will er weiterziehen – wie immer mit Akkordeonbegleitung und offen für neue Sänger*innen. Alle Stadtteilbewohner*innen, die Lust haben zu singen, können mitmachen. Egal ob Profi oder blutige*r Anfänger*in. Auch Song-Vorschläge können eingereicht werden.

Die Chorleiterin Emilia Boeva hat schon verschiedene Chöre geleitet und in über 25 Sprachen gesungen. So bringt sie spielerisch-singend Menschen zusammen und macht Lust auf den Frühling!

Deutschland im Lockdown: verlassene Innenstädte, Rückzug und Unsicherheit prägen diese Zeit. Das Leben fühlte sich plötzlich anders an. Unser Bremer Projekt Europa Zentral – Leben im Liegnitzquartier hat im Rahmen seine s Stadtteil-Walks „Liegnitzwalk“ die Anwohner*innen zu Wort kommen lassen: Wie erging es ihnen während des Lockdowns? Was waren ihre Sorgen und Ängste? Und welche Strategien haben sie entwickelt, mit der Situation umzugehen?

Aus Geschichten und Fotos der Stadtteilbewohner*innen und Gesprächen mit Expert*innen sowie Akteur*innen aus dem Bezirk ist nun ein spannender und berührender Film entstanden. Er gibt einen tiefen Einblick in die unterschiedlichen Lebenslagen und Bewältigungsstrategien der Gröpelinger Nachbar*innen während des Lockdowns. Individuelle Geschichten, in denen man sich oft selbst wiederfindet.

Corona in Gröpelingen wird am 17. Februar erstmals auf youtube zu sehen sein!

Mit dicken Jacken und unter 2G-Regeln veranstaltete unser Bremer Projekt Europa Zentral am zweiten Adventswochenende den Gröpelinger Winterzauber. Auf dem festlich geschmückten Gröpelinger Bibliotheksplatz luden winterliche Holzbuden die Nachbarschaft zum Weihnachtsgeschenkeshopping, Essen, Trinken und Plaudern ein.

Ob bunte Kramiken, Kunsthandwerk, Selbstgestricktes oder osteuropäische Leckereien – die  kulinarischen und handwerklichen Angebote waren allesamt von Quartiersbewohner*innen, Kooperationspartner*innen und Künstler*innen aus dem Stadtteil selbst hergestellt.

Das Mobile Atelier durfte natürlich auch nicht fehlen und bot tolle Mitmach-Kunstaktionen für Kinder an. Und am wärmenden Feuer gab es in der Jurte ein vielfältiges Kulturprogramm zum Lachen, Mitsingen auf verschiedenen Sprachen oder einfach Genießen. So gemütlich und nachbarschaftlich kann die Adventszeit sein – auch in Pandemiezeiten.

 

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Menschen in der Stadt brauchen Freiraum zum gefahrlosen Spielen, Rennen, Hüpfen und Genießen. Anlässlich der 24. Bremer Straßen-Spiel-Aktion hat unser Bremer Projekt Europa Zentral zum Auftakt für die Einrichtung einer temporären Spielstraße im Quartier ein buntes Spiele- Mitmach- und Begegnungsangebot bereitgestellt. Ob Hula-Hoop-Reifen, Tischtennis, Dosenwerfen oder Straßenkreide  – Kinder und auch Erwachsene konnten sich frei ausprobieren und miteinander in Aktion treten. So konnten nicht nur neue Spiele entdeckt, sondern dabei die ganze Straße als Spielfläche genutzt werden. Auch das Mobile Atelier bot ein buntes Kunstprogramm an.

Aus unterschiedlichen Befragungen der Anwohner*innen im Projekt Europa Zentral, unter anderem dem Jugendvotum „gröpeln statt grübeln“, gingen viele Wünsche und Anregungen zur Gestaltung des Quartiers hervor. Auch Verkehrsberuhigung spielte dabei eine große Rolle. Im Rahmen des Kinderfestes konnte die Nachbarschaft wieder ihre Vorstellungen einbringen und sich über eine positive Entwicklung des Bezirks austauschen.

Auch dieses Jahr wurde ein ganzes Stadtviertel wieder zur Bühne: das Mikrofestival unseres Projekts  Europa Zentral brachte in Zusammenarbeit mit Anwohner*innen Kultur, Spaß und Zusammensein ins Quartier.

Ein Konzert vor der Haustür, Freiluftkino auf der Wiese oder eine Fotoausstellung auf dem öffentlichen Platz – der diesjährige Festivalsommer war bunt und lebendig. Auch die vorangegangenen Workshops, wie beispielsweise die Rap-Werkstadt konnten ihre erarbeiteten Ergebnisse präsentieren. Andere, wie der mehrsprachige Chor, gaben ihr Eröffnungskonzert und luden damit zur Workshop-Teilnahme ein.

Das Nachbarschaftsfestival fand an sechs aufeinander folgenden Freitagen im Sommer statt und auch im nächsten Jahr soll es das Mikrofestival wieder geben. Die Anwohner*innen beteiligten sich dabei sowohl organisatorisch, wie auch mit kreativen Mitmachangeboten oder sorgten für das leibliche Wohl. Durch dieses gemeinschaftliche Projekt entstehen Begegnungen in der Nachbarschaft und Verbundenheit mit dem Bezirk. Die Aufmerksamkeit geht über den Stadtteil hinaus und sorgt für eine positive Präsentation des Quartiers.

Das Plakazin ist das neu erschienene Stadtteilmagazin unseres Bremer Projekts Europa Zentral von „Kultur vor Ort e.V.  Auf mehreren Sprachen wird darin über die Geschichte und aktuelle Themen im Bezirk berichtet und lädt die Lesenden zur Stadtteilarbeit ein.

Interessante Artikel über das Leben und Wohnen im Viertel damals und heute geben Einblick in die Entstehung des heutigen Liegnitzquartiers. Man erfährt, wie aus einem Park ein ganzes Stadtviertel wurde und wie sich das öffentliche Leben, die Plätze und Straßen im Lauf der Jahre verändert haben. Gleichzeit werden die Lesenden zur Partizipation angeregt: wie sieht dein heutiges Leben im Bezirk aus? Bist du mit deinen Wohnverhältnissen zufrieden? Was könnte man verbessern oder verändern?

Vorschläge und Anregungen können per Email eingereicht werden. Auch wer bei der nächsten Ausgabe mitmachen will kann mit der Redaktion in Kontakt treten. Und als besonderes feature ist das Magazin gleichzeitig ein Plakat mit einem Stadt(teil)plan – und offenbart damit die Idee hinter seinem Namen.

Das Plakazin wird in Briefkästen verteilt, ist in Stadtteilläden erhältlich oder kann als Online-Ausgabe gelesen werden. Wir wünschen viel Spaß bei der Lektüre!

Lebst du gern in deinem Stadtteil? Was zeichnet ihn aus? Was bedeutet Nachbarschaft für dich und wie gut kennst du deine Nachbar*innen?

Unser Bremer Projekt Europa Zentral vom Kultur vor Ort e.V. hat die Fotoausstellung „Europa Zentral – Leben im Liegnitzquartier” ins Leben gerufen. In Foto- und Audioportraits präsentieren sich die Stadtteilbewohner*innen und sprechen über das Leben im Bezirk.

Schnell wird deutlich: die Menschen mögen ihr Viertel. Auch wenn es mal zu laut oder zu dreckig ist. Sie berichten von Hilfsbereitschaft, Offenheit und Verbindlichkeit. Kurz, von guten nachbarschaftlichen Beziehungen. Die Einzelportraits bilden ein buntes Stadtviertel ab, das Sprachbarrieren und Vorurteile überwindet und sich Herausforderungen optimistisch entgegenstellt. Persönliche Geschichten werden erzählt, Lieblingsorte im Bezirk preisgegeben.

Die Portraitfotos sind auf öffentlichen Plätzen ausgestellt und somit allen Passant*innen zugänglich. Wer bisher ein negatives Bild des Liegnitzquartiers hatte, darf sich hier eines Besseren belehren lassen. Die zugehörigen Interviews sind auf der Website in Originalsprache zu hören und in Übersetzung zu lesen.

Ein Projekt über Nachbarschaftlichkeit, Vielfalt und Toleranz.

Rap ist ein kraftvoller Musikstil, um individuelle Geschichten, Meinungen und Gefühle auszudrücken. Unser Bremer Projekt EUROPA ZENTRAL von Kultur vor Ort e.V. setzt wöchentlich mit einer Rap-Werkstatt musikalische Impulse zum Selbstausdruck und gegenseitigen Verständnis.

Die jugendlichen und erwachsenen Teilnehmenden erarbeiten dabei mehrere Schritte: von der künstlerischen Selbstreflexion, über die Verbalisierung der erarbeiteten Ideen bis zum technischen Knowhow. Sie lernen ihre Kreativität musikalisch und technisch umzusetzen und sich künstlerisch mitzuteilen. Dabei kann sich die Gruppe gegenseitig Hilfestellung leisten und durch ihre Texte besser kennenlernen. Die selbst kreierten Songs werden mit professioneller Aufnahmetechnik aufgezeichnet und können anschließend online veröffentlicht werden.

Das multikulturelle Liegnitzquartier stärkt mit diesem vielschichtigen Workshop nicht nur musikalisches Bewusstsein, sondern auch die interkulturelle Kompetenz im Bezirk und fördert Offenheit und den Abbau von Vorurteilen.

Ein nachfolgender Workshop zeigt, wie der eigene Song verbreitet und vermarktet werden kann. Dabei werden unterschiedliche Streaming-Plattformen besprochen und technische wie auch rechtliche Fragen erläutert.

Hier geht’s zu den Songs