Unser saarländisches Projekt Light up! Neunkirchen vom Kreativzentrum Kutscherhaus schickt seine Quartiersbewohner*innen auf einen Stadtviertelrundgang der besonderen Art:
in einem Live-Krimi müssen die Nachbar*innen ein mysteriöses Verbrechen in ihrem Quartier lösen!

In Kooperation mit lokalen Schauspieler*innen und einer Theaterpädagogin entwickelte das Projekt diese spannend-gruselige Erlebnis-Wanderung durch das Viertel. In kleinen Teams durchlaufen die Anwohner*innen fünf Stationen und treffen dabei auf rätselhafte Szenen und zwielichtige Gestalten, die in einen Mordfall verwickelt sind – oder vielleicht doch nicht? Das müssen die Kriminalist*innen nun selbst herausfinden! Ganz nebenbei lernen sie spannende Ecken ihres Stadtviertels kennen und müssen miteinander kooperieren, um gemeinsam den Fall zu lösen.
Auch für Familien hat das Projektteam einen kinderfreundlichen, spannenden Fall entwickelt, den es nun zu knacken gilt!

 

Inspiriert von unserem Good Practice-Beispiel aus Flensburg, dem Tool Stadtteil Royal, hat sich unser saarländisches Projekt LightUp! Neunkirchen auf eine Krönungstour durch den Stadtteil begeben.

Anwohner*innen des Quartiers, junge und alte, zugezogene und alteingesessene, konnten sich für eine Weile zum König oder zur Königin des Stadtteils krönen lassen und ihrem Volke mitteilen, welche Ideen und Wünsche sie für ihren Bezirk haben. Sauberer solle es werden, sagt ein König, ein netteres Miteinander wünscht sich eine andere Königin. Die Ideen sind so vielfältig wie das royale Personal selbst.

Die tolle Aktion im öffentlichen Raum, die nicht nur die Aufmerksamkeit der Anwohner*innen, sondern ebenfalls die der Presse auf sich gelenkt hat, wurde in einem kurzen Film zusammengeschnitten, der hier angesehen werden kann.

Lasst auch ihr euch von unserer Toolbox inspirieren!

Seit über einem Jahr tragen wir Masken, halten Abstand, ist unser soziales und kulturelles Leben eingeschränkt. Was macht das mit uns? Wie unterschiedlich gehen Menschen mit dieser Situation um? Unser saarländisches Projekt LIGHT UP! Neunkirchen hat sich mit genau diesen Fragen beschäftigt und die Nachbarschaft dazu aufgerufen ihre Sicht und Gefühle zum Thema Corona zu beschreiben.

Die Beteiligung war groß und die Ergebnisse berührend und vielfältig. Es wurden Kurzgeschichten eingereicht, Gedichte geschrieben, Bilder gemalt und Fotos gemacht. Quer durch alle Altersgruppen haben die Menschen ihr Leben mit der Pandemie beschrieben, und das war nicht nur durchweg problematisch. Auch schöne Seiten konnten einige der Zeit des Lockdowns abgewinnen, und diese zwei Seiten der Medaille hat die elfjähjrige Elisa Hartmann eindrucksvoll in ihrem Cover-Bild festgehalten.

Neben Tagebucheinträgen gibt es auch Einblicke in die kontaktlosen und digitalen Aktionen des Projekts, wie beispielsweise Interviews aus ihrer Podcast-Reihe und Fotos vom gemeinsamen Urban Gardening.

Vorgestellt wurde das „Corona-Tagebuch“ feierlich im Rathaus Neunkirchen, gemeinsam mit dem Oberbürgermeister. Das kostenlose Tagebuch ist bislang nur in Neunkirchen erhältlich, aber sobald es auch digital verfügbar ist, werden wir es hier auf unserer Website verlinken!

Eine Angebotssparte unseres saarländischen Projekts Light up! Neunkirchen bietet kreative Workshops rund um Farben und Formen. In Kooperation mit der Diakonie Saar fand nun der Graffiti-Workshop „Pimp your local wall“ statt. Die jugendlichen Nachwuchskünster*innen waren neugierig und hatten jede Menge Spaß daran ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen. Manche experimentierten mit ihren Lieblingsfarben oder brachten ihr Lebensmotto oder ein Symbol aus ihrem Leben farbig an die Wand.

Die Saarbrücker Zeitung brachte einen ausführlichen Artikel über den Workshop, den ihr hier nachlesen könnt.

Und wessen Interesse an der Straßenkunst geweckt wurde, hatte zwei Wochen später die Möglichkeit sich ebenfalls künstlerisch mit der Sprühdose auszuprobieren. Im Rahmen des soziokulturellen Mini-Festivals des Kreativzentrums Kutscherhaus sind Jugendliche aus dem Quartier zu einem Workshop mit dem Künstlerkollektiv „Die Saarlandstreicher“ eingeladen.

Theater für alle! Unser saarländisches Projekt Light up! Neunkirchen  vom Kutscherhaus-Verein war umtriebig und hat einen alten Bauwagen organisiert. Die Spende wurde zur Pop-Up-Bühne umgebaut, verkehrstüchtig gemacht und eröffnete nun die Reihe „Theater für alle“ mit einer Zaubershow. Kulturelle Stadtteilarbeit on the road!

Der Umbau des Bauwagens war Teil des Gesamtprojekts: langzeitarbeitslose Menschen aus dem Quartier konnten sich hierbei kreativ einbringen. Nun bringt der Theaterwagen Kunst und Spektakel ins Quartier – direkt zu den Menschen, die vielleicht sonst wenig Berührungspunkte oder Zugang zu Kultur haben. Veranstaltungen wie Zaubershows ermöglichen kulturelle Teilhabe über alle Sprachbarrieren und Altersgrenzen hinweg. Sie bringen die Nachbarschaft zusammen und schaffen positive gemeinschaftliche Erlebnisse. Die mobile Bühne sorgt für Sichtbarkeit im Bezirk und bringt große Flexibilität mit sich – gerade in Zeiten, in denen Abstand halten geboten ist, ein echtes Highlight! Und so sind über die ganze Open Air-Saison viele spannende Veranstaltungen an unterschiedlichen Orten geplant. Neunkirchen darf sich darauf freuen!

Diese tolle Aktion hat sogar die Saarbrücker Zeitung auf sich aufmerksam gemacht- den Artikel gibt’s hier

Wie kann ich mich in der Stadtteilarbeit engagieren? Was machen Muslime eigentlich im Ramadan? Und sind Roma immer noch ein „fahrendes Volk“? Diese und noch mehr Antworten erhaltet ihr ab sofort bei „Eine Runde Neunkirchen“, dem Podcast unseres saarländischen Projekts „Light up! Neunkirchen“ des Kutscherhaus-Vereins. In dem Podcast werden echte Held*innen des Alltags vorgestellt, die ihr unbedingt kennenlernen solltet. Den Auftakt macht der aus Albanien stammende und im Quartier lebende Musiker Nino Deda. In der zweiten Folge wird ein Rentnerpaar vorgestellt, das sich in der Bürgerinitiative Stadtmitte engagiert. Viel Spaß beim Reinhören!

Kennt ihr auch die in der ganzen Wohnung kreuz und quer herumliegenden PET-Flaschen, weil ihr mal wieder vergessen habt, sie beim nächsten Einkauf mitzunehmen und wegzubringen? Lasst sie doch einfach in eurer Wohnung und macht etwas Schönes daraus! Beim Online-Workshop „Aus alt mach Style“ unseres Neunkirchener Modellprojektes „Light up! Neunkirchen“ erklärt euch Yvonne Braschke, wie ihr die leeren Flaschen sinnvoll und stylisch weiterverwenden könnt. Der Workshop findet bereits am 19. Februar um 16:30 Uhr statt – also hier schnell anmelden! Weitere für den Workshop benötigte Materialien bekommt ihr vom Kutscherhaus Neunkirchen zugeschickt.

Der Aufruf in ganzer Länge:

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Aus Alt macht Style geht in die nächste Runde! Bei unserem neusten Online-Workshop am 19. Februar um 16:30 Uhr zaubert ihr zusammen mit Yvonne Braschke eure eigenen kreativen Mäppchen. Was ihr dazu braucht? Nur 2 gleichroße PET Flaschen. Alles andere an Material bekommt ihr von uns zugeschickt. Also schnell anmelden unter: info@lightup-nk.de

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Alle, die beim Online-Workshop nicht mit dabei sein konnten, können sich das Tutorial auf YouTube anschauen.

Aus zwei PET-Flaschen wird ein stylisches Mäppchen! Ihr braucht dafür

Viel Spaß beim Umstylen!

Mehr Gemeinwohlorientierung, mehr gemeinschaftliches Handeln, mehr Mut zum Experimentieren: Diese Maxime zeichnen unter anderem die Neue Leipzig-Charta aus. Mit der Neuen Leipzig-Charta wurde im November 2020 die Leipzig-Charta aus dem Jahr 2007 reformiert – und damit den gesellschaftlichen, ökologischen und ökonomischen Veränderungen Rechnung getragen.

Was genau die Neue Leipzig-Charta beinhaltet und was sie für die Stadtentwicklungspolitik – gerade in Pandemie-Zeiten – bedeutet, wurde auf der digitalen Fachkonferenz „Neue Leipzig-Charta“ am 2. Dezember 2020 diskutiert. Unser Modellprogramm „Light Up! Neunkirchen“ aus dem Saarland zeigte auf, dass auch in Zeiten von Corona Gemeinwohlorientierung und gemeinschaftliches Handeln möglich sind: Wenige Monate nach Projektstart im September 2019 ging es für das Kutscherhaus Neunkirchen, das das Modellprogramm umsetzt, bereits in den Lockdown – damit wurde kulturelle Nachbarschaftsarbeit unmöglich gemacht. Das Kutscherhaus reagierte jedoch schnell und brachte ein vielfältiges, niedrigschwelliges und zweisprachiges Online-Angebot auf den Weg. So musste in dieser schwierigen Zeit nicht auf Kunst und Kultur verzichtet werden, überdies konnte der Kontakt zu den Nachbar*innen gehalten werden. Weitere Informationen zum Neunkirchener Beitrag auf der Fachkonferenz könnt ihr HIER nachlesen.

Einen ausführlichen Rückblick zur Fachkonferenz findet ihr HIER.