Ein Langzeitprojekt kommt zur Umsetzung: unser Flensburger Projekt Transformation in der Neustadt verschönert das Quartier mit künstlerisch gestalteten Holzskulpturen! Bereits im Jahr 2020 wurden im Rahmen von Stadtteilrundgängen mit der Nachbarschaft Ideen zur Verschönerung des Viertels durch Holzskulpturen gesammelt – inspiriert von einem früheren Holzskulpturenprojekt. Diese Ideen wurden schließlich in einer Ausstellung präsentiert, bei der alle Stadteilbewohner*innen für ihre Favoriten abstimmen konnten.

In Kooperation mit lokalen Künstler*innen werden diese nun – nach einer coronabedingten Verzögerung – endlich umgesetzt. Auf öffentlichen Plätzen werden die Skulpturen geschnitzt, bearbeitet und gestaltet, und das künstlerische Schaffen kann live beobachtet werden. Die erste fertiggestellte Skulptur, ein Bär, wurde bereits vor dem Ex-Sultanmarkt aufgestellt, und die Nachbarschaft freut sich, ihre Ideen bald vollständig in voller Größe im Quartier bewundern zu können!

 

 

 

Im Januar letzten Jahres begann die Kunst und Kultur Baustelle 8001 und unser darin verortetes Flensburger Projekt Transformation in der Neustadt damit, den ehemaligen Supermarkt „Sultanmarkt“ zu einem Kulturzentrum umzugestalten. Der Ex-Sultanmarkt sollte dabei nicht nur eine weitere Kulturstätte werden, sondern die Vielfalt und Internationalität des Flensburger Quartiers abbilden, Begegnungen schaffen, Austausch ermöglichen und gegenseitiges voneinander Lernen anregen.

Wie das alles gelungen ist, in welcher Form der Ex-Sultanmarkt im vergangenen Jahr genutzt und bespielt werden konnte, und welche Bedeutung er für das Quartier einnimmt, zeigt nun eindrücklich die neu erschienene Broschüre „Supermarkt in Transformation“. Die Broschüre ist anlässlich des einjährigen Geburtstages des Ex-Sultanmarkts als Sonderausgabe des TRAFO-Magazins erschienen und kostenlos online abrufbar.

Mit einer spannenden Sonderausgabe ihres Stadtteilmagazins TRAFO hat unser Flensburger Projekt Transformation in der Neustadt einen tiefen Blick in die Historie ihres Stadtteils geworfen.

Ist die Flensburger Neustadt wirklich nicht mehr als ein sogenanntes „Problemviertel“? Was ist das überhaupt? Und wie ist der Stadtteil zu diesem Ruf gekommen? Das Magazin „225 Jahre Neustadt“ erzählt mit gut recherchierten Beiträgen und vielen Bildern von der Entstehung und dem Wandel des Viertels, das durch Schlachten, die Industrialisierung und Kriege von mehreren Neuanfängen geprägt wurde. Besonders eindrücklich sind die vielen historischen Fotos von besonderen Orten im Quartier, denen jeweils ein aktuelles Bild aus gleicher Perspektive gegenübergestellt wird.
Man erfährt, welch große Bedeutung das Viertel für die gesamte Stadt hatte, wie sich die Sozialstruktur im Lauf der Jahre verändert hat und wie die Flensburger Neustadt schließlich zu dem wurde, was sie heute ist: ein bunter Stadtteil, in dem eben nicht nur Unzufriedenheit herrscht, sondern auch viel Engagement und Mitgestaltungswillen. Ein Viertel, in dem kultureller Austausch stattfindet, und der viel zu erzählen hat!

Mehr über die Flensburger Neustadt erfahrt ihr in der kostenlosen Online-Ausgabe

Ein Parkplatz, ein Schrebergarten und natürlich das Meer waren am letzten Dienstag einige der Stationen des rundum gelungenen Besuchs des UTOPOLIS-Standorts Flensburg.

Der Verein Kunst und Kultur Baustelle 8001 setzt dort das Projekt „Transformation in der Neustadt“ um. Gemeinsam mit den Kolleg*innen vom Modellprojekt „JMD im Quartier“ des Bundesverbands der Jugendmigrationsdienste wurde die gut vernetzte Arbeit im Stadtteil vorgestellt. Beim anschließenden Rundgang durch die Neustadt konnten sich die anwesenden Gäste vom Bundesinnenministerium und der Bundestransferstelle ein Bild vom Quartier machen. Zu den Gastgeber*innen gehörte neben dem Quartiersmanagement und Vertreter*innen der Sanierungsträger- und Stadterneuerungs-Gesellschaften sowie des Fachbereichs Stadtentwicklung und Klimaschutz erfreulicherweise auch Simone Lange, die Oberbürgermeisterin von Flensburg.

Wir bedanken und für den tollen Tag und freuen uns über so viel kommunale Wertschätzung für das Projekt!

Die Flensburger Neustadt ist von Armut geprägt. Es gibt kaum kulturelle Angebote, viele Anwohner*innen sind erwerbslos. Hier möchte man nicht wohnen. Oder doch?

Die Aktion „Zeig uns deine Neustadt“ wirft einen differenzierteren Blick auf den Bezirk. Sie  lädt Anwohner*innen ein, mit professioneller Unterstützung ihren persönlichen Neustadt-Clip zu drehen und so ihre Sicht auf den Stadtteil zu teilen. Und schon der erste Film zeigt: es ist bunt hier! Der Leerstand bietet Künstler*innen neuen Entfaltungsraum, das multikulturelle Leben hat kulinarisch einiges zu bieten und die Naturnähe schafft Lebensqualität. Die Neustadt ist vielseitig, kreativ und hat großstädtisches Lebensgefühl. Der mitreißende Film weckt Vorfreude auf die folgenden Clips!

Diese Aktion ist eine von vielen Initiativen der Kunst und Kultur Baustelle 8001 unseres Flensburger Projekts Transformation in der Neustadt.  Das Projekt hat zum Ziel das Quartier kulturell zu stärken und die Anwohner*innen zu aktivieren, ihren Stadtteil mitzugestalten. Interkulturelle Treffs, Angebote für Kinder, Straßenfeste und Konzerte im öffentlichen Raum sorgen für Sichtbarkeit und Zusammengehörigkeitsgefühl. Dana und die Kunst und Kultur Baustelle 8001 sind sich einig: Die Flensburger Neustadt ist absolut liebenswert!

Überzeugt euch selbst hier

Die neue Ausgabe der SOZIOkultur widmet sich der Soziokultur in ländlichen Räumen. Im urbanen Kontext nimmt die Soziokultur einen festen Platz ein, aber auch auf dem Land ist sie längst fest verwurzelt. Als Ort für Begegnung und Bildung, Kreativität und Kunst ist sie oft der einzige kulturelle „Player“ vor Ort.

Unser Flensburger Modellprojekt „Transformation in der Neustadt“ der Kunst und Kultur Baustelle 8001 e.V. wird in der neuen SOZIOkultur vorgestellt. Die bunten, interkulturellen und partizipativen Projekte der Kunstbaustelle orientieren sich an den Bedürfnissen der Anwohner*innen, ganz nach dem Motto: „Von den Nachbar*innen, für die Nachbar*innen“. Die Aktionen wie die künstlerische Bedarfsabfrage „Neustadtkönig*in“, das theatrale Großprojekt „Exit2Future“ oder das Stadtteilmagazin machen die Transformation in der Neustadt gestaltbar und erlebbar – und geben den Bürger*innen die Möglichkeit, selbst aktiv zu werden und sich an der Gestaltung des eigenen Quartiers auf künstlerischem Wege zu beteiligen.

Den Artikel findet ihr HIER. Die gesamte Ausgabe der SOZIOkultur könnt ihr HIER nachlesen.

Leicht verständlich, fotolastig, künstlerisch und unperfekt: So beschreibt der Verein Kunst und Kultur Baustelle 8001 e.V. die erste Ausgabe seines Stadtteilmagazins „Trafo“, die im Dezember 2020 erschienen ist. In dem Magazin werden Menschen, Projekte und Orte des Flensburger Stadtteils Neustadt vorgestellt. Neben der künstlerisch-kreativen Arbeit des im Rahmen von UTOPOLIS geförderten Modellprojekts „Transformation in der Neustadt“ werden weitere Aktionen im Stadtteil sichtbar gemacht, die die Anwohner*innen aktivieren und zusammenbringen – auch in Krisenzeiten. Zudem wird den Menschen des Stadtteils eine Stimme gegeben: Künstler*innen und Engagierte kommen ebenso zu Wort wie du und ich.

Zur kompletten Ausgabe geht’s HIER.

Wenn ihr an dem Magazin mitarbeiten möchtet, dann meldet euch HIER.