Unser Berliner Projekt XB-Lab – Kultur in Kreuzberg bringt Anwohner*innen mit Künstler*innen aus dem Bezirk zusammen, um gemeinsam neue Ideen und kreative Formate für den Stadtteil zu entwickeln.

Die Ko-Kreation-Werkstatt findet spannenderweise direkt in den Ateliers oder Werkstätten der Künstler*innen statt. Dieses inspirierende Umfeld lädt direkt zum Anpacken ein: aus kreativem Chaos werden gemeinsame Ziele entwickelt. Dabei steht im Fokus, das nachbarschaftliche Miteinander durch partizipative und kreative Angebote zu stärken und Visionen für den Stadtteil zu erschaffen.

Die dabei bisher entstandenen Ideensammlungen sind so vielfältig, wie die Quartiersbewohner*innen selbst und beinhalten Gedanken zu Grünflächennutzung, Ideen für nachbarschaftlichen Austausch, Stärkung von Mädchen, bis hin zu unterschiedlichsten partizipativen Aktionen. Gemeinsam mit dem XB-Lab können diese Ideen nun vertieft und umgesetzt werden!

 

Für Kinder aus der Nachbarschaft bot unser Berliner Projekt XB-Lab spannenden Workshop für die Herbstferien an: in Kooperation mit einem Künstlerkollektiv konnte deren künstlerisches Atelier volle drei Tage von den Kindern genutzt werden. Es wurde gebastelt, gebaut, gestaltet, geschmückt, gewirbelt.

Im Fokus standen dabei zwei Aktionen: Zum einen wurden Insektenhotels hergestellt, die anschließend gemeinsam im Quartier angebracht werden konnten, um somit einen Beitrag gegen das Artensterben im städtischen Raum zu leisten und den Kiez zu verschönern. Zum anderen wurde das Thema Upcycling groß geschrieben und aus scheinbar nutzlosen Abfallprodukten entstanden neue Dinge.
Das kreative, Inspirierende Miteinander fand viel Anklang und die Ergebnisse können sich sehen lassen!

Unter dem Motto „back to nature“ hat unser Berliner Projekt XB-Lab – Kultur in Kreuzberg von der Gesellschaft für Humanistische Fotografie eine Workshop-Woche durchgeführt, in der das Nachdenken über Natur, Upcycling und Fotografie miteinander verbunden wurden.

In Kooperation mit ansässigen Vereinen konnten Jugendliche aus dem Quartier eine Woche lang unterschiedliche Angebote wahrnehmen, experimentieren und kreativ werden. Es wurden aus Chips-Dosen eigene Fotokameras gebaut, die Natur im Viertel erkundet, fotografisch festgehalten und schließlich die Fotos selbst in der Dunkelkammer entwickelt. Andere spannende Aktionen waren das Herstellen von Seedbombs oder ein Natur-Bingo.

Die Workshop-Woche brachte Jugendliche aus der unmittelbaren Umgebung zusammen, die oft auf engem Wohnraum leben und gern alternative Raum- und Freizeitangebote in Anspruch nehmen. Die Aktion fand im anliegenden Böcklerpark statt und lockte spontan auch andere Jugendliche aus dem Bezirk an, so dass ein interkultureller Austausch und spontane gemeinsame Aktivitäten, wie ein gemeinsames Beatboxen oder eine Gigantografie-Aktion entstanden.

Die Workshopwoche sorgte für Sichtbarkeit und Bekannt(er)machung im Bezirk und bot den Jugendlichen ein Lernen, Zusammenkommen und sich Ausprobieren in einem entspannten und kreativen Rahmen.

Das Projekt XB-Lab von der Gesellschaft für Humanistische Fotografie lädt Quartiersbewohner*innen ein, über ihren Bezirk nachzudenken und über ihn zu berichten. Dabei rücken vor allem Menschen in den Blickpunkt, die mit dem Quartier schon viele Jahre verwachsen sind, seine Entwicklungen miterlebt haben und deren Alltag dadurch beeinflusst wurde. Echte „Originale“ eben.

Der Kreuzberger Bezirk SO36 hat Geschichte: einst war er von Verfall gezeichnet, wurde geprägt durch die Hausbesetzer*innenszene, den Mauerbau und schließlich –fall, und wurde zum touristischen Ausflugsziel. Wie haben die Anwohner*innen diese enormen Veränderungen erlebt? Wie hat sich ihr Leben gemeinsam mit dem Kiez verändert? Was bewerten sie positiv, über welche politische Entscheidung sind sie verärgert? Sie berichten über „1.-Mai-Demo-Tourismus“, ihre Sorgen um Drogenabhängige und warum sie trotz aller Probleme diesen Kiez niemals verlassen möchten.

Mit Hilfe einer Journalistin werden die Geschichten der Anwohner*innen aufgezeichnet und zu einem kurzen Film geschnitten. Alle Filme ergeben zusammen ein komplexes Bild des Quartiers, der Vielfalt seiner der Anwohner*innenschaft, deren Erlebnissen, Gefühlen und Meinungen.

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