Unter dem Motto „back to nature“ hat unser Berliner Projekt XB-Lab – Kultur in Kreuzberg von der Gesellschaft für Humanistische Fotografie eine Workshop-Woche durchgeführt, in der das Nachdenken über Natur, Upcycling und Fotografie miteinander verbunden wurden.

In Kooperation mit ansässigen Vereinen konnten Jugendliche aus dem Quartier eine Woche lang unterschiedliche Angebote wahrnehmen, experimentieren und kreativ werden. Es wurden aus Chips-Dosen eigene Fotokameras gebaut, die Natur im Viertel erkundet, fotografisch festgehalten und schließlich die Fotos selbst in der Dunkelkammer entwickelt. Andere spannende Aktionen waren das Herstellen von Seedbombs oder ein Natur-Bingo.

Die Workshop-Woche brachte Jugendliche aus der unmittelbaren Umgebung zusammen, die oft auf engem Wohnraum leben und gern alternative Raum- und Freizeitangebote in Anspruch nehmen. Die Aktion fand im anliegenden Böcklerpark statt und lockte spontan auch andere Jugendliche aus dem Bezirk an, so dass ein interkultureller Austausch und spontane gemeinsame Aktivitäten, wie ein gemeinsames Beatboxen oder eine Gigantografie-Aktion entstanden.

Die Workshopwoche sorgte für Sichtbarkeit und Bekannt(er)machung im Bezirk und bot den Jugendlichen ein Lernen, Zusammenkommen und sich Ausprobieren in einem entspannten und kreativen Rahmen.

Wie gut kennst Du Dein Stadtviertel? Wie genau schaust Du Dich um beim täglichen Weg zum Bus oder zum Einkaufen? Wann hast Du zuletzt Dein Quartier neu erkundet?

Das Lübbenauer Projekt kultur.lokal.machen  vom Kulturhof Lübbenau lädt die Stadtteilbewohner*innen ein, mal wieder genauer hinzuschauen. „Fotografier dein Quartier“ ermuntert mit Tipps und Aufgaben andere Blickwinkel einzunehmen, neue Wege zu gehen, das eigene Viertel mit anderen Augen zu betrachten. Und dabei das Entdeckte fotografisch festzuhalten.

Alles was man dazu benötigt, ist das eigene Handy. In Zusammenarbeit mit einem professionellen Fotografen wurde eine Broschüre erarbeitet, die wertvolle Tipps über Perspektive, Lichteinfall oder Symmetrie gibt. Die Fotosafari dauert eine Woche und für jeden Tag gibt es eine neue Challenge, die die Aufmerksamkeit auf unterschiedliche Farben, Formen, Muster oder Menschen lenkt.

Eine kreative Aktion für den Sommer!

Was passiert eigentlich gerade in der Magdeburger Neustadt? Ein Blick in das aktuelle Stadtteilmagazin „NEUSTADTgeflüster“ verrät es euch. Neben Neuigkeiten aus dem Quartier erhaltet ihr hier aktuelle Veranstaltungstipps. Auch unser Projekt „Auf die Plätze…!“ des Kulturzentrums Moritzhof berichtet über neue Aktionen – wie zum Beispiel den Fotokurs „NeustadtAnsichten“. Für den nächsten Termin am 27.04.21 könnt ihr euch noch HIER anmelden. Und wer sich am 30.04. und 01.05. über die tierischen Klänge im Quartier wundert, findet in dem Stadtteilmagazin ebenfalls Antwort…

Mittlerweile gehört sie zum Alltag dazu, obschon es mitunter schwer fällt, sich daran zu gewöhnen: die Maske, a.k.a. „Mund-und-Nasen-Schutz“. Doch wie geht es uns damit? Was verändert sie? Und: Sind wir noch wir mit Maske? Mit diesen und noch mehr Fragen lud unser Wuppertaler Projekt „Die Wüste lebt!“ der Färberei e.V. seine Nachbarschaft zum Dialog ein. Die Einhaltung des erforderlichen Abstands sicherte ein verlängertes Aufnahmegerät, mit dem die Gespräche geführt wurden. Die Anwohner*innen konnten sich außerdem portraitieren lassen – und zwar mit und ohne Maske. Hierfür baute das Team der Mobilen Oase vor ihrem Vereinsgebäude ein Pop-up-Fotostudio auf. Auf diese Weise entstand ein schönes Kaleidoskop der Nachbarschaft – trotz Corona. Mehr Infos zur Aktion und zum Projekt findet ihr HIER.

Als eine erste Aktivität im neuen UTOPOLIS Modellprojekt fand im Johannstädter Kulturtreff in Dresden eine Fotoausstellung „Voll der Osten – Leben in der DDR“ statt. Die Vernissage zur Fotoausstellung von Harald Hauswald, bot den Rahmen für eine Beteiligung an einer Gesprächsrunde.

In den achtziger Jahren zog Harald Hauswald durch Ost-Berlin und fotografierte, was ihm vor die Linse kam, was andere Fotografen übersahen oder für uninteressant hielten: Kleine Szenen des Alltags, einsame und alte Menschen, verliebte junge Pärchen, Rocker, Hooligans und junge Leute, die sich in der Kirche für Frieden und Umweltschutz einsetzten.

In der Gesprächsrunde wurden persönliche Erinnerungen der Besucher*innen an die DDR ausgetauscht wurden und es ging um gegenseitiges Verständnis. Etwa 30 Personen stiegen erstaunlich offen in das Gespräch ein. Im Anschluss hatten sie die Möglichkeit, sich fotografisch porträtieren zu lassen und in einem Kurzinterview ihre Erinnerung an den Mauerfall und die DDR wiederzugeben.

Einen Einblick in das Berliner UTOPOLIS-Projekt „XB-LAB“ und in das Quartier rund um das Kottbusser Tor könnt ihr Anfang September beim mobilen FOTO STUDIO erhalten. Hier ist eure Meinung rund um Kunst und Kultur im Kiez gefragt: Was gefällt euch, was nicht? Was vermisst ihr? Und, vor allen Dingen: Was können wir wie gemeinsam verändern? Eure Ideen werden mit einem professionellen Porträtfoto visualisiert und im Viertel platziert.

Neugierig geworden? Auf nach Kreuzberg!

Datum: 06.09.2019, 14 – 18 Uhr
Ort: degewo – Hof Eingang Waldemarstr. 62/64 oder Naunynstr. 22-24

 
 
 
 
 
 

Welche Informationen brauchen Fotograf*innen, um Veranstaltungen so zu dokumentieren, dass die gewünschten Motive eingefangen werden? Wie gelingt eine zielgerichtete Präsentation des Projekts im Internet und in der Presse? Was beinhaltet das Konzept einer Fotoausstellung?

 

In dem Workshop wurden die verschiedenen Arten von Fotografien beleuchtet, die in der soziokulturellen Arbeit von Bedeutung sind. Anhand von praktischen Beispielen wurden drei Kategorien von Fotografien identifiziert:

Alle Fotografien haben unterschiedliche Anwendungsgebiete und Zielgruppen. Um Bilder in der soziokulturellen Praxis effektiv einsetzen zu können, ist es zentral, zunächst Ziel und Zielgruppe der visuellen Kommunikation unter Zuhilfenahme folgender Fragestellungen zu definieren:

Diese Definition ermöglicht es nicht nur mithilfe der Fotografien die gewünschten Aspekte gezielt in den Vordergrund zu rücken, sondern erleichtert auch das punktgenaue Briefing des/der Fotograf*in. Um Fotografien nach den definierten Parametern erstellen zu können, benötigt die Fotografin/der Fotograf folgende Informationen:

In der Arbeit in Kleingruppen wurden die wichtigsten Ziele für Fotografien in der soziokulturellen Arbeit zusammengetragen. Diese können u.a. sein:

Nach dem theoretischen Teil untersuchten die Teilnehmenden selbst Anhand von good and bad practice Beispielen Fotografien nach folgenden Fragestellungen:

In einer anschließenden Diskussion mit der ganzen Gruppe wurden für die einzelnen Abbildungen inhaltliche und formale Verbesserungsvorschläge erarbeitet.

Der Schwerpunkt des Interesses der Teilnehmenden lag weniger auf einer inhaltlichen Analyse von Fotografien und deren Ziele bzw. Zielgruppen. Besonders gefragt war in dem Workshop vielmehr Hilfestellung und Beratung bezüglich der Verbesserung von Fotografien in technischer Hinsicht, also: Bildaufbau, Perspektive, Einsatz künstlicher und natürlicher Lichtquellen, Bewegungsunschärfe, etc.