Wieder mehrwöchige „Lebenszeichen“ aus Wuppertal: Videoinstallation geht an den Start

© Daniele Camilla Raimund

Eröffnung der Videoinstallationen „Lebenszeichen III und IV“ am Sonntag, den 8.3.2020 um 19 Uhr vor dem KUNSTKIOSK, Wichlinghauser Str. 29a, W.-Oberbarmen

Der Kunstkiosk gibt für 4 Wochen den Blick frei auf die Schönheit und Vielfalt seines Gastes: Das Wasser. Der Artist in Residence, setzt sich mitten in der Stadt in Szene, stellt sich und seine Werke in all seinen künstlerischen Facetten aus, projiziert oder fließt auf zwei großen Schaufensterscheiben.

Auch an der Berliner Straße, gegenüber dem Berliner Plätzchen, bahnt sich das Wasser den Weg durch Gassen und an Fassaden entlang. Ringt leise um die Aufmerksamkeit der PassantInnen neben dem lärmenden Verkehrsfluss

Das Wasser ist transparent, hat keine eigene Farbe oder Form, keine Begrenzung.

Es nimmt auf, spiegelt, trägt, umspült, gefriert, verdampft, schäumt, trennt und vereinigt sich, untergräbt und überwindet. Verändert ständig seine Farbe und Form und die seiner Umgebung. Wir nehmen es meist nur noch wahr, wenn es fehlt oder zu viel ist, seine Natur-Gewalt zeigt. Benutzen, verschwenden und verschmutzen es.

Mitten in der Tristesse der Fassaden und des Betons bezieht es deshalb Raum, in dem es sich entfalten und sein Umfeld beleben und verzaubern kann.

Lebenszeichen III: Kunstkiosk, Wichlinghauser Str. 29a, Wuppertal Oberbarmen

Lebenszeichen IV: Berliner Plätzchen, Berliner Str. 173a, Wuppertal Oberbarmen

Videoinstallationen vom 8.3. – 5.4.2020 nach Einbruch der Dunkelheit und vor Sonnenaufgang.

Idee, Konzeption & Videos: Daniela Camilla Raimund

Beratung, Schnitt & Umsetzung: Uwe Schorn

 

Lebenszeichen III und IV sind Aktionen im Rahmen des Projekts „Die Wüste lebt!“. Träger ist die Färberei e.V., gefördert durch das Modellprojekt „UTOPOLIS-Soziokultur im Quartier“ im Rahmen der ressortübergreifenden Strategie Soziale Stadt „Nachbarschaften stärken, Miteinander im Quartier“ des Bundesministeriums des Inneren, für Bau und Heimat und der Beauftragten für Kultur und Medien. – In Kooperation mit dem Kunstkiosk.

© Daniele Camilla Raimund