Stadtteil-Mosaik

Geplante Zufallsbegegnungen im Stadtteil, fotografisch festhalten und als „Mosaik der Begegnungen“ veröffentlichen

Eine kurzweilige Aktion für zwischendurch. Ausgestattet mit einer Kamera stellt sich ein*e Stadtteilinteressierte*r eine Stunde lang an einen zentralen, viel frequentierten Ort im Quartier und spricht Passant*innen an. Mit ein wenig Neugier und Redegewandtheit kommen sie ins Gespräch mit Menschen, die zwar fremd sind und doch eine Sache gemeinsam haben: ihren Stadtteil. Die Interviewer*in und Fotograf*in können ein und dieselbe Person sein, sofern sie sich dies zutraut. Diese Person erklärt den Rahmen der Aktion und versucht die Passant*in für ein Foto zu gewinnen.

Optional kann ein verbindender, multifunktionaler Gegenstand (z.B. ein Regenschirm) für die Fotos verwendet werden, das kann den Portraitierten helfen eine angenehme Pose zu finden und schafft zugleich ein verbindendes Element auf den Fotografien. Für eine einfachere Corona-gerechte Durchführung kann dieses Element auch etwa eine Bank oder Ähnliches sein. Die Fotos werden gesammelt und können in einem Mosaik der Begegnungen veröffentlicht werden.

Elemente

Ziele

Zufallsbegegnungen ermöglichen, Menschen aus dem Stadtteil zeigen, Wertschätzung ausdrücken

Zufallsbegegnungen ermöglichen, Menschen aus dem Stadtteil zeigen, Wertschätzung ausdrücken

Team

1-2 Interviewer*in & Fotograf*in

1-2 Interviewer*in & Fotograf*in

Ort

ein prominenter Ort (wie ein Platz) im Stadtteil mit viel Publikumsverkehr

ein prominenter Ort (wie ein Platz) im Stadtteil mit viel Publikumsverkehr

Hardware

Eine Kamera, optional einen Gegenstand

Eine Kamera, optional einen Gegenstand

Budget

Durchführung: ggf. Kosten für das Erstellen und Bearbeiten der Fotografien, individuelle Veröffentlichungskosten (Printprodukte, Perdonalkosten etc.)

Durchführung: ggf. Kosten für das Erstellen und Bearbeiten der Fotografien, individuelle Veröffentlichungskosten (Printprodukte, Perdonalkosten etc.)

Tipps

1. Finde einen guten Standort

Ein gut besuchter Ort, der aber auch Aufenthaltsqualität besitzt, ist für eine Durchführung besonders gut geeignet. Für die Fotografien kann es interessant sein, diesen Ort auch identifizieren zu können. Da diese Aktion keines großen Planungsaufwandes bedarf, kann sie gut nach Wetter, Stimmung und Leerlauf zwischendurch eingebaut werden. Aber auch ein Unterstand oder Regenschirm kann praktisch sein, um schnell umdisponieren zu können.

2. Finde lokale Akteur*innen, die offen auf Menschen zugehen können

Besonders schön ist es, Menschen diese Aktion durchführen zu lassen, die selbst eine Verbindung zum Stadtteil haben – etwa weil sie dort wohnen oder arbeiten. Sie gehen ggf. mit einer anderen Motivation und Neugier heran.

3. verbindendes Element

Ein auf den Fotos wiederkehrendes Element kann Zusammengehörigkeit stiften. Auch wenn die Personen alleine abgebildet sind und sich untereinander nicht begegnen, schafft dieses Element in einer spätere Veröffentlichung eine Verbindung, sowohl visuell als auch metaphorisch.

Kontakt

KATJA HOFSCHRÖER-ELBERS

Kunst und Kultur Baustelle 8001 e.V.

FLENSBURG: LOTHAR BAUR

Kunst und Kultur Baustelle 8001 e.V. mehr erfahren >>> schließen <<<<

Lothar Baur ist Projektleiter des Flensburger Projekts Transformation in der Neustadt des Vereins Kunst und Kultur Baustelle 8001 e.V.
Kultur Marketing und Medien Manager. Seit 12 Jahren ehrenamtlich in der Stadtteilarbeit.  Die Förderung der Beteiligung bzw. die Initiierung von Beteiligung ist ihm ein wichtiges Anliegen. Dabei setzt er auf die Kunst, Kultur und Bildung. Mit UTOPOLIS können Projekte umgesetzt werden, die bislang nicht umzusetzen waren. Die verloren gegangene Kultur wieder in den Stadtteil zurück zu holen und zu etablieren, ist seine Idee für die interkulturelle Zukunft des Stadtteils.  Darum ist er mit Engagement und Begeisterung seit Oktober dabei