Seedbombs und Samentütchen

Format:   Bastelaktion, Workshop
Thema:   Nachhaltigkeit, Natur
Zielgruppe:   Jede*r, Kinder
Alter:   Ab 6 bis 99 Jahre

Lass deinen Stadteil aufblühen!

Seedbombs und Samentütchen kann man fertig kaufen, aber Selbermachen macht viel mehr Spaß und ist kinderleicht! Der Begriff Seedbombs stammt aus dem Guerilla Gardening, gemeint ist damit eine Erdkugel mit Blumensamen, mit der jede*r an dem Guerillakamp für eine bunt blühende und insektenfreundliche Natur teilnehmen kann. Als matschfreie Alternative könnt ihr Samentütchen basteln. Für die Seedbombs solltet ihr die Erde zuerst durch sieben und dann mit den Samen und der Heilerde mischen, auf 100g Samen kommen 400g Pflanzenerde und 400g Heilerde, die Menge könnt ihr je nach Teilnehmerzahl anpassen. Jetzt ganz wenig Wasser hinzugeben und das Gemisch kneten, es sollte etwa eine Konsistenz wie Kuchenteig haben. Die Kugeln sind nach ca 3 Tagen durchgetrocknet und können geworfen werden. Für die Samentütchen haben wir eine Bastelanleitung erstellt, so könnt ihr einfach aus alten Zeitungen die Tütchen falten und mit der Samenmischung befüllen.

Elemente

Ziele

Sensibilisierung für Natur und Umwelt, Bastelspaß, insektenfreundlicher und bunter Stadtteil durch Blumenwuchs

Team

Eine Person zur Anleitung und Hilfestellung

Ort

Indoor und Outdoor möglich

Hardware

Tische und Stühle, eine Tischauflage die dreckig werden darf, ggf. eine Bodenabdeckung, Schüsseln für das Material. Für die Seedbombs: Heilerde/Blumenerde/Blumensamen im Verhältnis 4/4/1, Wasser. Dazu kleine Brotzeittüten mit Schnur zum Zubinden. Für die Samentütchen: Blumensamen und Zeitungspapier. Ggf. Stifte zum Beschriften.

Budget

ca 50 € für das Material und ggf ein Honorar für die betreuende Person

 

Tipps

Geeignete Samen auswählen

Ringel- und Sonnenblumen, Mohn, Lavendel, Kornblume, Kamille, Kapuzinerkresse, Glockenblume, Lichtnelke, Wicke, Wilde Möhre. Auch Kräuter eignen sich. Wichtig: außerhalb des eigenen Grundstücks ist nur heimisches Saatgut erlaubt, also keine exotischen Pflanzen untermischen, ihr wisst ja nicht, wo die Seedbombs landen

Orte zum Auswerfen suchen

Baumscheiben, Verkehrsinseln, Brachflächen, Bahndämme – es gibt viele Orte, die bunter und blühender werden dürften. Sagt den Teilnehmenden aber, dass die Bälle nicht in privaten Gärten oder angelegten Grünflächen geworfen werden dürfen

Geschenk-Option

Wenn ihr die Seedbombs hübsch verzieren lasst, eigenen sie sich hervorragend als kleines Geschenk!

Station auf Sommerfesten

Die Aktion eignet sich auch gut als Station für Laufpublikum, zum Beispiel auf Sommerfesten

 
 

Galerie