Mobiles FOTO STUDIO

Visualisierung der Ideen der Anwohner*innen und Einladung zum Meinungsaustausch im öffentlichen Raum

Das mobile FOTO STUDIO wird am besten an Orten mit viel Laufpublikum aufgebaut, angebunden an ein Fest oder eine Aktivität in der Nachbarschaft. Die Fotos entstehen vor einem Hintergrund mit Motiv, mit dem sich die Anwohner*innen identifizieren können (z.B. einem Bild aus der Nachbarschaft). Professionelle Fotograf*innen kümmern sich ebenso um den Aufbau des Settings, die Einstellung der Kamera und der Beleuchtung wie um die Montage des Selbstauslösers. Passanten werden eingeladen, sich vor dem Motiv zu fotografieren, wobei sie selbst den Auslöser bedienen. Alle Teilnehmende erhalten die Fotografien per E-Mail oder Print zugeschickt. Neben dem Fotografieren können die Anwohner*innen zudem kurze Fragen über Kunst und Kultur im Stadtteil beantworten. Die Interviews werden mit einem Aufnahmegerät oder Handy aufgezeichnet.

 

Die Fotografien und die Äußerungen aus den Interviews werden über eine Ausstellung im öffentlichen Raum, einer Präsentation bei einem Stadtteilfest o. ä. in den Kiez zurückgespiegelt. Die Zitate der Nachbar*innen können dabei als Bildunterschriften fungieren. So bekommen die Ansichten und Ideen der Bewohner*innen ein Gesicht. Zudem werden die Anwohner*innen über die Fotografie von anderen Nachbar*innen erkannt – und so ein gegenseitiger Austausch ermöglicht.

 

HIER geht es zum Imagefilm auf YouTube

Elemente

Ziele

Wünsche der Bewohner*innen des Viertels feststellen und sichtbar machen | Austausch der Bewohner*innen fördern

Wünsche der Bewohner*innen des Viertels feststellen und sichtbar machen | Austausch der Bewohner*innen fördern

Team

2 Fotograf*innen, 2 Interviewer*innen, 1 Koordinator*in

2 Fotograf*innen, 2 Interviewer*innen, 1 Koordinator*in

Ort

Outdoor | Am besten angebunden an eine Aktivität im Viertel wie ein Straßenfest, ein Nachbarschaftsfest etc., bei dem viele Menschen aus der Nachbarschaft vorbeikommen.

Outdoor | Am besten angebunden an eine Aktivität im Viertel wie ein Straßenfest, ein Nachbarschaftsfest etc., bei dem viele Menschen aus der Nachbarschaft vorbeikommen.

Hardware

Kamera, Stativ, professionelle Beleuchtung, Selbstauslöser mit entsprechend langem Verlängerungskabel (mind. 3 Meter), Hintergrundbild (Fotografie auf LKW-Plane gedruckt, Foto-Tapete o. ä.), Hintergrundaufhängung, Klemmen zum Montieren der Hintergrundaufhängung, Sandsäcke zum Beschweren der Hintergrundaufhängung, des Stativs und der Beleuchtung (aufgrund ggf. aufkommenden Wind), Klebeband.

Kamera, Stativ, professionelle Beleuchtung, Selbstauslöser mit entsprechend langem Verlängerungskabel (mind. 3 Meter), Hintergrundbild (Fotografie auf LKW-Plane gedruckt, Foto-Tapete o. ä.), Hintergrundaufhängung, Klemmen zum Montieren der Hintergrundaufhängung, Sandsäcke zum Beschweren der Hintergrundaufhängung, des Stativs und der Beleuchtung (aufgrund ggf. aufkommenden Wind), Klebeband.

Budget

ca. 300 Euro (Miete Foto-Equipment, Materialkosten)

ca. 300 Euro (Miete Foto-Equipment, Materialkosten)

Tipps

1. Testlauf machen

Die gesamte Technik einmal in einem Probeshooting testen, um festzustellen, ob die Beleuchtung gut ist, die Hintergrundaufhängung stabil ist und die Sandsäcke Stabilität geben. Bildausschnitt wählen und das Setting gut dokumentieren/abmessen, um es beim realen Shooting genauso installieren zu können. Die Fotograf*innen und Interviewer*innen sollten ihre Aufnahme-Technik testen.

2. Mit Profis zusammenarbeiten

Die Fotograf*innen müssen sich mit Außen-Shootings auskennen (Licht, Wetter, Störfaktoren etc.), Interviewer*innen sollten über entsprechende Sprachkenntnisse, die im Kiez benötigt werden, verfügen, und übersetzen können.

Kontakt

KATHARINA MOURATIDI

Gesellschaft für Humanistische Fotografie (GfHF) mehr erfahren >>> schließen <<<<

Katharina Mouratidi ist künstlerische Leiterin von f3 – freiraum für fotografie (www.fhochdrei.org) und Geschäftsführerin der Gesellschaft für Humanistische Fotografie (GfHF). In dieser Position plant, kuratiert und realisiert sie die fotografischen Ausstellungen im Ausstellungsraum für internationale Autor*innenfotografie f3 – freiraum für fotografie sowie Projekte in Kooperation mit Kunst- und Kulturinstitutionen im In- und Ausland, darunter: „Noor by Noor – Preisgekrönte Reportagen unserer Zeit“, „Türkiyeli – Zeitgenössische Fotografie aus der Türkei“, „Where Love is Illegal“ von Robin Hammond (alle freiraum für fotografie), „Poppy – Trails of Afghan Heroin“ (C/O Berlin, 2016); „Power“ (FotoIstanbul, 2016); „Geliebtes Afghanistan – Fotografien von Anja Niedringhaus“ (mit Gisela Kayser, Willy-Brandt-Haus Berlin, 2015). Katharina Mouratidi lehrt an verschiedenen Einrichtungen, darunter die Ostkreuzschule für Fotografie in Berlin, und leitet regelmäßig Qualifizierungsworkshops zu Medienkompetenz für diverse Bildungsträger.