e-Partizipation

Digitale Bürger*innenbeteiligung als Ergänzung zu klassischen Beteiligungsverfahren

Die Vorteile liegen unter anderem in einer zeit- und ortsunabhängigen Teilhabemöglichkeit und in der großen Transparenz, die dieses Verfahren bietet. Außerdem ist die Hemmschwelle zur (ehrlichen) Rückmeldung geringer als in einer Plenumssituation mit vielen Menschen oder Menschen mit potentiell unterschiedlichen Meinungen. Last but not least können viele Informationen zur Verfügung gestellt werden (Beteiligungsspielräume, Leitbilder, etc). und alle eingegangenen Beiträge können von anderen Menschen gelesen, diskutiert und bewertet werden.

Für die inhaltliche und technische Umsetzung solcher Seiten gibt es Dienstleister, wenn das Wissen hierfür nicht im Team vorhanden ist, je nach Budget übernehmen diese auch ein Clustering und eine Vorauswertung der Ergebnisse.

Elemente

Ziele

Ergänzung zu klassischen Beteiligungsverfahren mit niedriger Hemmschwelle und zeit- wie ortsunabhängigem Zugriff. Transparentes Beteiligungsgedächtnis.

Ergänzung zu klassischen Beteiligungsverfahren mit niedriger Hemmschwelle und zeit- wie ortsunabhängigem Zugriff. Transparentes Beteiligungsgedächtnis.

Team

Team zur Auslotung der Beteiligungsspielräume mit Einbindung aller Personen und Institutionen, die von dem Partizipationsverfahren oder den Ergebnissen betroffen sind. Kenntnisse von qualitativen Forschungsmethoden sind von Vorteil, ansonsten sollte man sich diese Expertise von außen dazu holen. Gleiches gilt für die technische Umsetzung und Betreuung der Onlinepartizipation. Die Vorauswertung kann ausgegliedert werden, aber Schlussfolgerungen aus der Beteiligung ziehen und daraus Ziele formulieren, kann nur das Kernteam selbst.

Team zur Auslotung der Beteiligungsspielräume mit Einbindung aller Personen und Institutionen, die von dem Partizipationsverfahren oder den Ergebnissen betroffen sind. Kenntnisse von qualitativen Forschungsmethoden sind von Vorteil, ansonsten sollte man sich diese Expertise von außen dazu holen. Gleiches gilt für die technische Umsetzung und Betreuung der Onlinepartizipation. Die Vorauswertung kann ausgegliedert werden, aber Schlussfolgerungen aus der Beteiligung ziehen und daraus Ziele formulieren, kann nur das Kernteam selbst.

Ort

Online, im Idealfall auch Offline vor Ort

Online, im Idealfall auch Offline vor Ort

Hardware

Computer und mobile Endgeräte. Zusätzlich kann das Team mit Tablets ausgestattet werden und Menschen im Quartier befragen, um deren Wünsche auf der Plattform einzupflegen. Hierbei können Give-Aways als Mitmachmotivation hilfreich sein. Bei der Teilnehmendenakquise im öffentlichen Raum bietet sich zudem ein Blickfang an, wie z.B. ein Stand oder ein Lastenfahrrad, der zeitgleich als Ablagefläche genutzt werden kann.

Computer und mobile Endgeräte. Zusätzlich kann das Team mit Tablets ausgestattet werden und Menschen im Quartier befragen, um deren Wünsche auf der Plattform einzupflegen. Hierbei können Give-Aways als Mitmachmotivation hilfreich sein. Bei der Teilnehmendenakquise im öffentlichen Raum bietet sich zudem ein Blickfang an, wie z.B. ein Stand oder ein Lastenfahrrad, der zeitgleich als Ablagefläche genutzt werden kann.

Budget

für externe Dienstleistungen wie Schulung, Beratung, Programmierung der Website, Vorauswertung der Ergebnisse und ausführlicher Dokumentation bis zu 10.000 Euro. Öffentlichkeitsarbeit bis zu 10.000 Euro.

für externe Dienstleistungen wie Schulung, Beratung, Programmierung der Website, Vorauswertung der Ergebnisse und ausführlicher Dokumentation bis zu 10.000 Euro. Öffentlichkeitsarbeit bis zu 10.000 Euro.

Tipps

1. Online ersetzt nicht offline!

Es ist ein Irrglaube, dass mehr Menschen den Weg zu einem Beteiligungsformat finden, nur weil dieses online stattfindet. Will man ein möglichst breites und diverses Publikum mit einbeziehen, geht man am besten dorthin, wo die Menschen sind oder schafft attraktive Anlässe, um die Menschen anzulocken und ins Gespräch zu verwickeln

2. Technik testen

Sind die Akkus geladen? Haben die Tablets noch Datenvolumen? Ist vor Ort ausreichend Empfang?

3. Werbung, Werbung, Werbung!

Ja, Werbung ist teuer, aber was nützt die beste Beteiligung, wenn niemand davon weiß? Seid so auffällig wie möglich im Stadtbild! Eine kostengünstige Alternative bieten bezahlte Beiträge auf Social-Media-Plattformen.

4. Kleine Anreize schaffen

Natürlich sollte der eigentliche Anreiz zur Teilnahme an einer Bürger*innenbeteiligung der Wunsch nach Teilhabe und Veränderung sein. Nichtsdestotrotz freut sich sicherlich jeder über eine Kleinigkeit, wenn er/sie an etwas teilgenommen hat. Kleine Giveaways motivieren zum Stehenbleiben und Mitmachen. Lasst der Phantasie freien Lauf, von Klassikern wie Luftballons und Kugelschreibern bis hin zu Brezeln und Nackenmassagen kann alles funktionieren!

5. Mitarbeitende mit Sprachkompetenz suchen

Die Onlinebeteiligung kann – zumindest wenn es sich um eine qualitative und keine quantitative Erhebung handelt und die Ergebnisse nachher für alle vergleichbar und sichtbar sein sollen – nur in einer Sprache sein. Wenn man ein vielsprachiges Team hat, kann dieses anderssprachige Wünsche übersetzen und auf der Website einpflegen.

6. Transparenz

Eine Beteiligung sollte nie ein Marketinggag sein. Überlegt euch vorher genau, wie weit ihr den Beteiligungsspielraum öffnet und richtet euch nachher nach den Ergebnissen. Teilt den Menschen im Quartier mit, was bei der Beteiligung herausgekommen ist und haltet sie auf dem Laufenden über alle folgenden Aktivitäten.

Kontakt

MANUELA BERNECKER

Gemeinschaftshaus Langwasser mehr erfahren >>> schließen <<<<

Manuela Bernecker hat sich nach ihrem Abitur auf den Weg nach Niedersachsen gemacht um dort Kulturwissenschaften und ästhetische Praxis an der Universität Hildesheim zu studieren. Nach vier Jahren voller Kunst und Kulturpolitik zog es sie an die Universität Leipzig, um dort den Master zu absolvieren und sich in eine Stadt voll bunten Trubels und grüner Parks zu verlieben. Ihre neue Heimat ist die Nürnberger Soziokultur, in der sie in zwei Stadtteileinrichtungen Veranstaltungen und Ausstellungen organisiert. Ihr aktuelles Projekt: Die Leitung des Nürnberger UTOPLIS-Projekts #LNGWSSR, in dem ein Trabantenstadtteil kulturell belebt wird.

WENDELIN REICHL

Stadt Nürnberg, Amt für Kultur und Freizeit mehr erfahren >>> schließen <<<<

Wendelin Reichl absolvierte sein Bachelor- und Masterstudium im Studiengang Kulturgeographie an der FAU Erlangen-Nürnberg. In seiner Masterarbeit setzte sich der Unterstützer nachhaltiger Mobilitätsformen mit dem Thema Radverkehrsförderung und den damit verbundenen Potenzialen von Online-Bürgerbeteiligungsverfahren auseinander. Als Trainee mit dem Schwerpunkt Digitalisierung beim Amt für Kultur und Freizeit der Stadt Nürnberg leitet er aktuell die Bürgerbeteiligung „Gemeinschaftshaus.Neu.Machen“. Ziel des Projekts ist die inhaltliche Neukonzeption eines soziokulturellen Stadtteilzentrums. Um möglichst viele Menschen aus dem Stadtteil zu erreichen, wurde neben Beteiligungsaktionen im öffentlichen Raum eine ePartizipation durchgeführt.

RUTH OLSCHINSKI

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Expertin für digitale Büger*innenbeteiligungsformate sowie für visuelle Ideenspeicher