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In der Neustadt gibt es  Kunstwerke im öffentlichen Raum, von verschiedenem Künstler*innen angefertigt. Fassadenmalerei (Urbanart), Skulpturen usw. In unserer Kunstkarte sind es 16 Positionen, die in einem 8-seitigen DinA6 Leporello aufgelistet wurden. Sie erscheinen als eine Collage, die nummeriert wurden und auf einem entsprechenden Ausschnitt im Stadtplan bei Google auftauchen. Der Faltplan führt wie ein Reiseführer zu den verschiedenen Kunstwerken.

Mit der Mosaik-Box gab es die Möglichkeit den Workshop „Gestalte dein eigenes Porzellan“ während des Lockdowns weiterhin anzubieten.

Von zuhause aus konnte jede*r Teilnehmer*in Porzellan-Geschirr gestalten, dekorieren. Für ein freies Gestalten von eigenen Collagen wurde neben einem Porzellan-Service eine Sammlung an Motiven

(Bilder und Illustrationen auf Transferfolie) bereitgestellt. Das Geschirr, die Motive und die Anleitung in Papierform wurden in die MOSAIK-BOX gepackt und an die Teilnehmer*innen geliefert.

Es sind ganz wunderbare Unikate entstanden. Jedes Porzellanteil ziert seine eigene Collage.

 

Eine Mediengruppe aus Nachwuchs-Reporter*innen begleitet kulturelle Projekte und schafft dadurch Öffentlichkeit vor allem in der jüngeren Generation, indem sie die eigenständig medial aufbereiteten Inhalte teilt. Gleichzeitig werden in Zeiten des Zeitungssterbens Jugendliche über die Sozialen Medien hinaus auch an die klassischen Medien herangeführt und dafür begeistert, da die Mediengruppe alle Kanäle der Öffentlichkeitsarbeit bedienen soll. Medien-Kooperationspartner ermöglichen den jungen Reporter*innen Einblick in die Arbeit der Medien, professionelle Journalist*innen begleiten die Berichterstattung und vermitteln den Jugendlichen erstes Rüstzeug für die Medienarbeit. Wegen der Corona-Pandemie konnten wir das Tool nur in Teilen realisieren. Als sehr erfolgreich erwiesen sich eine von Schüler*innen unter Anleitung organisierte Podiumsdiskussion und die Aufbereitung dieses Events durch die Mediengruppe sowie die Erstellung von Kolumnen für die örtliche Lokalzeitung.

 

Die Socken sind ein unterschätztes Kleidungsstück: Oft sind sie zwischen Schuh und Hose versteckt und wenn man sie dann mal sieht, kommen sie meistens in einem langweiligen Weiß oder Schwarz zum Vorschein. Dabei haben insbesondere die weißen Vertreter der Gattung das Potenzial, in farbenfrohe Kunstwerke verwandelt zu werden. Das Schlüssel dazu nennt sich „Monoprinting-Verfahren“: Auf eine Transferfolie, beispielsweise eine Klarsichtfolie, die man für Tageslichtprojektoren verwendet, können die Teilnehmenden unter Anleitung mit Textil-  oder Acrylfarbe Formen und Figuren aufmalen, die dann auf die Socken übertragen werden. Das fertige Motiv wird dazu einfach auf den Socken gelegt und angedrückt. Anschließend muss das Werk nur noch durch Drüberbügeln fixiert werden und kann gewaschen, getragen und der Welt gezeigt werden.

Das Upcycling von PET Flaschen zu Perkussionsinstrumenten, schafft bei Kindern, durch einen spielerischen Umgang, ein Bewusstsein für Nachhaltigkeit und geht gegen die Wegwerfgesellschaft an. In dem Workshop werden ausrangierte, gereinigte Cola Flaschen mit einem Fahrradventil, das durch den Deckel montiert wird, versehen. Der Deckel wird anschließend auf die Flasche geschraubt und diese mit einer Luftpumpe aufgepumpt. Je nachdem wie viel Luft in der Flasche ist, gibt sie einen anderen Ton, wenn man mit einem wattierten Schlegel darauf schlägt. Mit mehreren Kindern lassen sich auf den Flaschen Rhythmen einstudieren. Gestalterisch sind der Kreativität beim Einfärben der Flaschen keine Grenzen gesetzt.

 

DU kennst spannende Geschichten und Themen rund um uns aus der Geschichte deiner Stadt, die du mit anderen teilen willst? Dann mach doch eine Stadttour daraus! Egal ob Fußball, starke Frauen, spannende Menschen oder anderes, gemeinsam mit einer Gruppe Interessierter, Themenfachkundigen und solchen, die es noch werden wollen, erarbeitet ihr eine Themenroute durch euer Quartier. Ihr sucht zusammen nach Orten, Witzigem, Bemerkenswertem und Wissenswertem rund um euer Thema und legt kartografische Fixpunkte. Auf der entstanden Themenroute kann dann entweder ein*e ausgewählte*r Sprecher*in oder ihr gemeinsam als Gruppe anderen spannende Geschichten erzählen und vielleicht sogar ganz nebenbei auch sehenswerte Gebäude und Straßenzüge durchlaufen.

Viel Spaß beim (Neu-) Kennenlernen eurer Stadt!

An mehreren aufeinanderfolgenden Nachmittagen ist die Nachbarschaft eingeladen, mit Stoffen, Wolle, Näh- und Stickgarn in den Farben des Regenbogens eine Installation für die Nachbarschaft entstehen zu lassen. Dabei stehen die Farben des Regenbogens für  Vielfalt, auch die der Nachbarschaft. Für Veranstaltungen und Feste, zum Schmücken von Plätzen oder Räumen wird gemeinsam etwas gestaltet.

Zur Vorbereitung werden recycelte Textilien in lange Stoffbahnen zugeschnitten, – gerissen und wieder verknüpft. Mit einer Wickel- und Knottechnik, die auch traditionellen Bräuchen und textilen Techniken ähnelt, entstehen so viele kleine Teile, die am letzten Tag des Projektes zu zwei großen, Kronleuchter ähnlichen Installation zusammengefügt wurden.

Für sich selbst können die Teilnehmenden diese Technik auch in klein umsetzten und an einem Anhänger befestigt als Erinnerung und Abbild der großen Installation mitnehmen werden.

 

 

Die Grundidee von Tape-Art ist es, mithilfe von Klebeband Kunstwerke zu erstellen. Dabei werden Klebebänder verschiedener Farben und Breiten an z. B. Wände geklebt, woraus sich geometrische, großformatige, aber auch äußerst detailreiche Gestaltungen ergeben können. Den Werkzeugkoffer der Tape Art kann man erweitern, indem man ihn um Sprühdosen ergänzt. Mit wieder entfernbarem Tape können so bestimmte Linien und Formen direkt übertragen werden. Und das muss nicht immer an der Wand passieren: Mit Tape Art lassen sich so ebenfalls Blumentöpfe, Möbel, Leinwände und alles, was sich sonst bekleben und lackieren lässt, in Kunstwerke verwandeln.

In einem handwerklich-künstlerischen Workshop entstehen in drei bis vier Stunden handgemachte Schmuckstücke – die Teilnehmenden lernen unter Anleitung, aus Silber, Messing oder Kupfer selbst Ohrringe, Kettenanhänger oder Ringe herzustellen – ganz nach den eigenen Ideen und Vorstellungen. Das Angebot lebt dabei davon, dass alle hergestellten Arbeiten Unikate sind. Außerdem lässt sich das Thema Schmuck gut für interkulturelle und intergenerationale Angebote nutzen.