Seedbombs und Samentütchen kann man fertig kaufen, aber Selbermachen macht viel mehr Spaß und ist kinderleicht! Der Begriff Seedbombs stammt aus dem Guerilla Gardening, gemeint ist damit eine Erdkugel mit Blumensamen, mit der jede*r an dem Guerillakamp für eine bunt blühende und insektenfreundliche Natur teilnehmen kann. Als matschfreie Alternative könnt ihr Samentütchen basteln.
Für die Seedbombs solltet ihr die Erde zuerst durch sieben und dann mit den Samen und der Heilerde mischen, auf 100g Samen kommen 400g Pflanzenerde und 400g Heilerde, die Menge könnt ihr je nach Teilnehmerzahl anpassen. Jetzt ganz wenig Wasser hinzugeben und das Gemisch kneten, es sollte etwa eine Konsistenz wie Kuchenteig haben. Die Kugeln sind nach ca 3 Tagen durchgetrocknet und können geworfen werden.
Für die Samentütchen haben wir eine Bastelanleitung erstellt, so könnt ihr einfach aus alten Zeitungen die Tütchen falten und mit der Samenmischung befüllen.

Ausgehend von der Inszenierung „Die kleinste Prinzessin der Welt“ können Wünsche von Kindern für ihren Stadtteil spielerisch und kreativ erfragt werden: Die kleinste Prinzessin der Welt ist so klein, dass ihr gesamtes Königreich in einen Koffer passt. Ihr größter Wunsch ist es, einmal in einem Märchen die Hauptrolle zu spielen und einen Prinzen zu treffen. Mit Hilfe der Zuschauenden entspinnt sich so ein neues Abenteuer. Nachdem die Teilnehmenden der Prinzessin geholfen haben, ihre Wünsche zu erfüllen, ist das Publikum an der Reihe, ihre Wünsche für ihr „Königreich“, also ihren Stadtteil, zu formulieren. Was wünschen sie sich? Wo halten sie sich gerne auf? Was fehlt ihnen? Was unternehmen sie gerne in ihrer Freizeit?

 

Fotos © ARTist! e.V.