Um Nachbar*innen spontan zur Mitgestaltung an einer künstlerischen Aktion zu animieren, kann ein Flashmob im öffentlichen Raum durchgeführt werden. Ein Flashmob ist außerdem gut dafür geeignet, gemeinsam mit Kooperationspartner*innen auf einfache Weise ein Projekt zu verwirklichen und dabei verschiedene Zielgruppen zusammenzubringen.

 

Es bietet sich an, eine interaktive Choreografie zu entwickeln und im Vorfeld bei regelmäßig stattfindenden Proben einzustudieren. Interaktiv bedeutet, dass die Choreografie einfache, leicht nachzuahmende Elemente enthält, die Passant*innen zum direkten Mitmachen animieren. Das kann beispielsweise eine einfache Bewegungsfolge sein, die von rhythmischem Klatschen begleitet wird.

 

Beim Flashmob selbst beginnen einige, die Choreografie an einem öffentlichen Ort aufzuführen. Als Aufführungszeitpunkt sollte ein Straßenfest oder eine ähnliche Veranstaltung im öffentlichen Raum mit viel Publikumsverkehr gewählt werden. Einige Mitglieder des Koordinationsteams sollten direkt auf Passant*innen zugehen und gemeinsam mit ihnen die Choreografie einüben und wiederholen, damit der Flashmob nach und nach anwächst.