Anwohner*innen, die entweder professionelle oder Hobby-Fotograf*innen sind betrachten das Quartier durch einen künstlerischen Blick. Die Fotograf*innengruppe entwickelt zu einem vorgegebenen Thema eigenständig eine Ausstellung, die entweder an einem zentralen Ort im Quartier oder auch im öffentlichen Raum stattfinden kann. Die Nachbarschaft lernt ihre Straßen und bekannten Orte neu kennen, entdeckt Neues, identifiziert sich mit dem Bezirk, kommt miteinander ins Gespräch.



Beim Stadtteil Walk präsentiert sich die Bewohnerschaft eines Quartiers den Besucher*innen aus anderen Stadtteilen, um der im öffentlichen Diskurs vorherrschenden Defizitorientierung und der Reduzierung auf bekannte Problemlagen entgegenzuwirken. Der Fokus wird dabei jeweils auf ein bestimmtes Thema gelegt, welches die Stärken und Ressourcen des Quartiers in den Vordergrund rückt und von verschiedenen Redner*innen aus dem Quartier vorgetragen wird. Beim Stadtteilrundgang erzählen die Bewohner*innen persönliche Geschichten, Historisches und Aktuelles über den Stadtteil und beziehen sich dabei auf ein vorher erarbeitetes Thema. Gemeinsam präsentieren sie ihren Stadtteil und setzen positive Konnotationen.

Ein kleinformatiges Festival im Quartier. An Plätzen oder in den Straßen finden kleine Acts und Aktionen statt:  Konzerte von lokalen Musiker*innen, ein Nachbarschaftspicknick, verschiedene Kunstangebote für Kinder und Workshops für Erwachsene. Es entstehen Räume für Begegnungen zwischen den Anwohner*innen und eine positive Verbundenheit mit dem Bezirk. Das Festival strahlt über den Stadtteil hinaus.

Um Nachbar*innen spontan zur Mitgestaltung an einer künstlerischen Aktion zu animieren, kann ein Flashmob im öffentlichen Raum durchgeführt werden. Ein Flashmob ist außerdem gut dafür geeignet, gemeinsam mit Kooperationspartner*innen auf einfache Weise ein Projekt zu verwirklichen und dabei verschiedene Zielgruppen zusammenzubringen.

 

Es bietet sich an, eine interaktive Choreografie zu entwickeln und im Vorfeld bei regelmäßig stattfindenden Proben einzustudieren. Interaktiv bedeutet, dass die Choreografie einfache, leicht nachzuahmende Elemente enthält, die Passant*innen zum direkten Mitmachen animieren. Das kann beispielsweise eine einfache Bewegungsfolge sein, die von rhythmischem Klatschen begleitet wird.

 

Beim Flashmob selbst beginnen einige, die Choreografie an einem öffentlichen Ort aufzuführen. Als Aufführungszeitpunkt sollte ein Straßenfest oder eine ähnliche Veranstaltung im öffentlichen Raum mit viel Publikumsverkehr gewählt werden. Einige Mitglieder des Koordinationsteams sollten direkt auf Passant*innen zugehen und gemeinsam mit ihnen die Choreografie einüben und wiederholen, damit der Flashmob nach und nach anwächst.