Voll gestresst? Geht das Leben im urbanen Raum dir auch manchmal auf die Nerven? Dann ist vielleicht das Reinhören in den neuesten Podcast des fluter Online-Magazin der Bundeszentrale für politische Bildung für dich interessant. In diesem geht es um Neuro-Urbanistik und damit den Zusammenhang zwischen Stadtleben und psychischer Gesundheit. Epert*innen aus ganz unterschiedlichen Disziplinen – aus Pyschologie, aus Architektur, aus Neuro-Wisschenschaften und Stadtentwicklung – suchen gemeinsame Antworten auf die Fragen, wie Städte unser Gehirn verändern und was Städte brauchen, um uns gesund zu halten.

Den Podcast zum Thema und zu anderen spannenden Schwerpunkten findest du hier

Letzte Woche war unser UTOPOLIS-Projekt aus Kassel „Hier im Quartier“ zu Gast im Sprechzeit-Podcast von Klaus Schaake. In der Ausgabe geht es um das Thema „Kultur im Stadtteil – Aktivitäten entwickeln“. Zusammen mit Jero von Nieuwkoop vom RAAMWERK hat UTOPOLIS-Projektleiter Gerrit Retterath über die Herangehensweisen des Projekts im Speziellen und die Erfolgskriterien von Kulturarbeit im Stadtteil im Allgemeinen gesprochen. Die Folge ist unter https://mittendrin-kassel.de/sprechzeit-kultur-im…/ anzuhören.
Die Fotos von der Aufzeichnung stammen von Cornelia Kramm-Rettberg, die die Sendereihe „Kultur im Stadtteil“ gemeinsam mit Klaus Schaake für das KulturNetz Kassel organisiert.
nebenan.de ruft auf: Reiche deine Idee ein und gewinne Startkapital! Der Wettbewerb Klimaschutz nebenan startet erstmalig im Frühjahr 2022 und sucht die besten Vorschläge, Klimaschutz selbst in der eigenen Nachbarschaft zu gestalten.
Das Besondere: Die eingereichten Ideen müssen noch nicht umgesetzt sein. Die beliebtesten Vorschläge werden mit bis zu 3.000 € Startkapital prämiert.
Dann bewerbt euch direkt auf www.klimaschutz-nebenan.de und gewinnt mit etwas Glück ein Startkapital von bis zu 3.000€!💰
⁠Bis 15. Mai 2022 kannst du deine Idee für mehr Klimaschutz in der Nachbarschaft einreichen. Von Mitte Mai bis Ende Juli wird die nebenan.de Stiftung die eingereichten Ideen sichten und die überzeugendsten Ideen nominieren. Ab Ende Juli bis Anfang September gibt es ein Online-Voting, um die Idee, die am meisten überzeugt, zu ermitteln. Am 20. September werden die 10 beliebtesten Ideen des Publikums plus bis zu 3 weitere vielversprechende Einreichungen öffentlich präsentiert. Alle Gewinner*innen erhalten ein Startkapital von jeweils 1.000 € zur Umsetzung ihrer Idee. Zum Finale des Wettbewerbs werden die 5 besten Ideen durch eine Fachjury mit jeweils weiterem Preisgeld von 2.000 € prämiert.
Der Ideenwettbewerb Klimaschutz nebenan ist eine Initiative der nebenan.de Stiftung und wird von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt, der Robert Bosch GmbH und der Allianz Umweltstiftung gefördert.
Foto: nebenan.de Stiftung

Der Bundesverband Soziokultur e.V. ist Teil der Vernetzungsinitiative „Gemeinsam für das Quartier“. Deren Kernanliegen ist es, öffentliche, private sowie zivilgesellschaftliche Akteur*innen in gemeinsamen Austausch zu bringen. Dementsprechend vernetzt sie Vertreter*innen der Immobilienwirtschaft, aus Kommunen und Wohlfahrtsorganisationen mit zivilgesellschaftlichen Initiativen und Akteur*innen aus den Bereichen Kreativwirtschaft und Kultur. Alle Netzwerk-Mitglieder verbindet das Engagement für lebenswerte, sozial stabile und zukunftsfähige Quartiere und für eine lebendige Stadtgesellschaft – im gemeinsamen Austausch aus unterschiedlichsten Perspektiven.

Die Federführung des Netzwerks liegt beim Deutschen Verband für Wohnungswesen, Städtebau und Raumordnung (DV) zusammen mit dem STADT ALS CAMPUS – Netzwerk für aktivierende Stadtentwicklung im Rahmen der Nationalen Stadtentwicklungspolitik.

Am 17. Februar fand das erste Treffen in 2022 statt. Einleitende Grußworte kamen u.a. von Tilman Buchholz vom Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen. Beim Treffen wurden verschiedene Aspekte der Quartiersentwicklung diskutiert, u.a. die Bedeutung von Selbstverwaltung, und die für 2022 geplanten Veranstaltungen und Werkstattgespräche vorgestellt. Ein spannendes Thema wird die Performative Transformation hinsichtlich von Strategien insbesondere der Entwicklung von Innenstädten sein, bei der die Perspektive der Soziokultur ganz praxisnah durch das Göttinger Kommunikations- und Aktionszentrum (KAZ) vertreten sein wird.

 

 

 

 

Stadtteilarbeit zeichnet sich dadurch aus, dass sie mit vielfältigsten Perspektiven und Interessen zu tun hat, die im Alltag nicht immer leicht vereinbar scheinen. Umso so mehr braucht es eine Arbeitsweise, die dieser Diversität nicht nur gerecht wird, sondern sie im besten Fall auch zum Vorteil für letztlich bessere Lösungen werden lässt. Mit der g³-Methode gibt es basierend auf Bausteinen aus dem Design Thinking einen konkreten Ansatz, der es heterogenen Gruppen beliebiger Größe ermöglicht, ohne professionelle externe Moderation in kurzer Zeit zu konkreten Ergebnissen zu gelangen. Das Spektrum der Anwendungsmöglichkeiten reicht von der Verbesserung von Zusammenarbeit im Team über die Gestaltung von Kooperationen bis zur Realisierung komplexer partizipativer Prozesse. Zu diesem Zweck fokussiert die Methode auf praxisnahe Themen wie Bedürfnisklärung, Ideenentwicklung sowie Prototypengestaltung und – testung. Sie umfasst insgesamt sechs Prozessleitfäden, die bedarfsorientiert sowohl im Ganzen, als auch einzeln oder in vielfältiger Kombination einsetzbar sind.

„Was können wir konkret tun, um mit unserer Arbeit die gesamte Stadtgesellschaft zu erreichen?“  Ausgehend von dieser Fragestellung haben die Stiftung Genshagen und das Junge Schauspiel Düsseldorf die integrative und höchst lösungsorientierte Methode entwickelt. Sie basiert auf der Annahme, dass Gruppen und Teams kreativer und erfolgreicher arbeiten, wenn sie heterogen aufgestellt sind – mit Vertreter*innen aus (Sozio)Kultur, Politk, Verwaltung und Zivilgesellschaft. Die Methode ist kein fertiges Produkt, sondern eine Einladung zur Mitarbeit. Sie soll kostenlos, niedrigschwellig, heterogen, bedarfsorientiert und praxisnah ausgerichtet sein und eignet sich somit auch bestens für Diskussionsprozesse im Stadtteil.

Sechs Prozessleitfäden werden in Kleingruppen mit einem strikten Zeitlimit angewendet. Es werden konkrete „Wie“-Fragen formuliert und Antworten stets auf ihre Umsetzbarkeit überprüft. So kann ergebnisorientiert gearbeitet werden und eine schnelle Umsetzung der Lösungsvorschläge in die Praxis stattfinden.

Das Handbuch dazu kann gerne kostenlos heruntergeladen und sofort und überall analog und digital zur Anwendung gebracht oder alternativ auch als Dienstleistung gebucht werden. Die Broschüre mit Handbuch und Arbeitsblättern findet ihr hier

Nach zweieinhalb spannenden und aufregenden Monaten Vorbereitungszeit und zwei prallevollen Veranstaltungstagen am 16. und 17. September 2021 lässt sich konstatieren: das Experiment UTOPOLIS Online-Konferenz ist geglückt! Ohne die vielen helfenden Hände, allen voran des Support-Teams, wäre es schlichtweg unmöglich gewesen, alle Teilnehmenden und Referent*innen auf den letzten Metern vor und während der Konferenz gut abzuholen und zu begleiten.

Mit Lachen, Stress- und Freudentränen und einer großen Portion Mut hat das Konferenz-Team in rekordverdächtig kurzer Zeit eine inhaltlich interessante und technisch anspruchsvolle Konferenz auf die Beine gestellt. Herausfordernd war vor allem, dass nicht nur die Methodik der Workshops, sondern auch das Setting der Konferenz experimentell und spielerisch sein sollte. Mit der Open-Source-Plattform „WorkAdventure“ der französischen Agentur The Coding Machine wurde für alle Neuland betreten: In der virtuellen 2D-Landschaft wurde ein soziokulturelles Zentrum als Konferenzhaus nachgebaut, in dem sich die Teilnehmenden mit Avataren bewegen und miteinander per Videochat kommunizieren konnten. Auch das Thema „Neue Formate der Stadtteilarbeit“ bot dermaßen viele spannende Ebenen, dass die Begrenzung auf eine Auswahl an Diskussions-Impulsen und Aspekten der Vermittlung von Praxis-Knowhow keine leichte Aufgabe bedeutete. Mit einer thematischen Einführung, einer Live-Keynote, vier diskursiven LABs und gleich vierzehn interaktiven Workshops hatten die insgesamt rund 130 Teilnehmenden dann letztlich doch eine große Bandbreite, um das Thema aus unterschiedlichsten Perspektiven näher zu beleuchten.

Das Feedback im Nachgang der Veranstaltung, u.a. per Online-Evaluationsfragebogen, war hinsichtlich der Tagungsatmosphäre, der Begleitung durch das Support-Team, des Zeitmanagements und der Inhalte und Methodik der LABs und Workshops überwiegend positiv. Auch die kritischen Rückmeldungen liefern interessante Anhaltspunkte für künftige Veranstaltungen und lassen sich postiv für die Optimierung nutzen: denn ohne Kritik und Fehler keine Weiterentwicklung!

Ein gutes Beispiel für eine Optimierung stellen die vorproduzierten Grußworte dar: Diese hätten im Live Modus laut Aussage gleich mehrerer Teilnehmder ein größeres Gemeinschaftsgefühl erzeugt. Um technisch weniger Fehlerpotential zu bieten, waren die Statements vorab aufgezeichnet worden. Da das Live-Experiment jedoch auch bei der Keynote funktioniert hat, hätte im Nachhinein nichts dagegen gesprochen, auch an dieser Stelle live zu übertragen.
Weiterhin sollte laut Evaluation ein größerer Fokus auf die Vernetzung der Teilnehmenden gelegt werden. Auch wenn WorkAdventure hierfür eine sehr gute Plattform bietet und es zahlreiche Kommunikations-Inseln, basierend auf JitsiMeet, zum gegenseitigen Austausch gab, hätten viele Teilnehmende lieber mehr verbindliche moderierte Aktionen zum Vernetzen gehabt.
Auch die Projektmesse der UTOPOLIS-Standorte, bei der alle Projektakteure an ihren Galerieständen ansprechbar waren, hätte idealerweise zu einem früheren Zeitpunkt stattfinden sollen, da nach den vielen Inputs die meisten Besucher*innen lieber wieder in die Offline-Welt zurückkehrten, anstatt noch durch eine virtuelle Landschaft zu schlendern. Ein großes Interesse an der Projektgalerie gab es dennoch, denn die Traffic-Analyse während der Konferenz hat visualisiert: kein anderer Raum hatte so viele Besucher*innen allgemein und besonders vormittags. Das war erfreulich – ebenso wie die Aussage, dass die digitalen Präsentationsseiten von vielen als sehr informativ wahrgenommen wurden, sodass auch ohne direkte Gespräche der Informationscharakter nicht zu kurz gekommen ist.

Viele der Teilnehmenden hätten gerne mehr als die zwei Workshops besucht, die durch die Parallel-Struktur der Workshop-Zeiten möglich waren. Für ausnahmslos alle Workshop-Themen wurde eine Wiederholung gewünscht: „Minecraft in der Stadtteilarbeit“, „Zielgruppenerreichung mit Social Media“, „Digitales Storytelling“, „Erklärfilme produzieren“, „Youtube in der Stadtteilarbeit“, „Umgang mit Verschwörungstheorien“, „VR Tour im Quartier“, „Ideen visualisieren“, „Game Design“ und „Interaktive Theatermethoden“. Auch wurden neue Themen aufgelistet, die für zukünftige Veranstaltungen spannend sein könnten. Genannt wurde dabei u.a. der Wunsch nach einer grundlegenden, eventuell soziologischen, sozial- oder gesellschaftspolitischen Auseinandersetzung mit Digitaler Kommunikation, außerdem die Erreichung spezifischer Zielgruppen, Partizipationsmöglichkeiten von Kindern und Jugendlichen, digitale Akquise von zivilgesellschaftlichem Engagement, weitere digitale Methoden und Tools kennenzulernen sowie das große Thema„Nachhaltigkeit in der Stadtteilarbeit“. Letzteres wird – ohne zu viel verraten zu wollen – nun tatsächlich das Thema für die kommende Jahreskonferenz 2022, für die noch die Formatfrage zu klären wäre.  Ein Hybrid-Format hätte den Vorteil, dass Besucher*innen sowohl mit Präsenz- als auch Online-Präferenz abgeholt und ein Live-Vortrag z. B. auch parallel gestreamt werden könnte. Die gute Nachricht: Für die für den September 2022 geplante Konferenz sollte ausreichend Zeit sein, das zukünftige Format, Themenfokussierungen und Abläufe zu konkretisieren und die Erfahrungen der Vorjahre mit einzubeziehen. Wir freuen uns über Anregungen und Vorschläge!

Minecraft, ein Spiel, welches auf den ersten Blick wie ein veraltetes 3D Pixelspiel aussieht und an eine unendliche Klemmbausteinwelt erinnert, gehört seit über 10 Jahren zu den beliebtesten Spielen bei Kindern und Jugendlichen (s. u.a. die JIM-Studie des Medienpädagogischen Forschungsverbunds Südwest). Das Spiel zeichnet sich dadurch aus, dass es darin kein klar umrissenes Ziel gibt. Die Spielenden entscheiden selbst, wie und für was sie Minecraft nutzen möchten. So kann es zum Beispiel für Mini-Spiele auf Servern, der Herausforderung im sogenannten Survival-Modus oder dem Gestalten von ganzen Welten mit Freund*innen im Kreativmodus genutzt werden.

Daher liegt auch der Gedanke für den Einsatz von Minecraft in der Stadtteilarbeit sehr nah. Viele Kinder und Jugendliche kennen oder spielen das Spiel. Durch die Möglichkeit, die Welten im Maßstab 1:1 in Minecraft umzusetzen, können z.B. Ideen von realen Umgebungen des eigenen Stadtteils sehr gut umgesetzt werden – sei es ein Nachbau von Lieblingsorten des eigenen Wohnquartiers oder die Entwicklung von neuen Gebäuden, wie zum Beispiel ein Jugendzentrum. Auch kleinere Projekte wie die Gestaltung von Grünflächen oder Brachflächen sind dabei schnell, basisdemokratisch und bürger*innennah umzusetzen.

Ein Plus ist dabei die Einfachheit hinsichtlich Hardware, Software und technischen Vorkenntnissen. Grundlage bilden PCs, Konsolen oder mobile Geräte und die Minecraft Bedrock Edition inklusive Server. Sobald Server und die Spiele aktiviert sind, kann es auch schon losgehen. Vieles im Spiel ist intuitiv und kann auf eigene Faust erschlossen werden; es ist aber ebenso hilfreich, sich zunächst von den kleinen und großen Minecraftexpert*innen die Möglichkeiten des Spiels zeigen zu lassen. Dabei sollten die Erwachsenen eher begleitend auftreten und keine Scheu haben, sich von den Kindern und Jugendlichen das Spiel näherbringen zu lassen. Wichtig sind aber auch klar umrissene Ziele des eigenen Projektvorhabens. Vor allem geht es aber auch um das gemeinsame Spielen, losgelöst von einem konkreten Projektvorhaben. Denn auch bei dem ehrgeizigsten Minecraft-Projekt sollte man nicht vergessen, dass es sich um ein Spiel handelt und daher sollte der Spaß im Vordergrund stehen. Dabei entstehen dann sowieso die besten und kreativsten Vorschläge, welche hoffentlich ihren Weg in die „echte“ Welt finden.

Eine umfangreiche Sammlung zu Minecraft-Projekten findet man hier.

YouTube ist mittlerweile ein fester Bestandteil unserer digitalen Alltagskultur. Besonders Jugendliche nutzen die Plattform, um jederzeit und überall Musik zu hören, sich unterhalten zu lassen oder sich zu informieren. Daher bietet Youtube neben anderen Sozialen Netzwerken wie Facebook oder Instagram ein hohes Potential in der Jugendarbeit. Wichtig ist dabei auch, die Medienkritikfähigkeit der Jugendlichen zu schärfen und mit ihnen zu ihrer Mediennutzung ins Gespräch zu kommen. Dabei hilft u.a. das sehr gut aufbereitete Material von Klicksafe:

https://www.klicksafe.de/themen/kommunizieren/youtube/#s|youtube

Am besten gelingt das pädagogische Anliegen beim kreativen Schaffen im Sinne des „Learning by Doing“ – z.B. durch die Erstellung und Begleitung eines eigenen Youtube-Kanals. Im Vorfeld muss genau überlegt werden, an wen sich der Kanal wenden und was es auf diesem zu sehen geben soll. Dabei muss neben der entsprechenden Designentwicklung des Kanals auch über die Aufgabenverteilung und die rechtlichen Aspekte diskutiert und eine Entscheidung getroffen werden. Durch entsprechende praktische Workshops zur Filmerstellung, welche im Vorfeld oder im Zuge der Planung durchgeführt werden, können nicht nur praktische Kompetenzen erworben werden, sondern auch wie nebenbei die verschiedenen Genres auf YouTube thematisiert und ausprobiert werden.

Wird der YouTube Kanal eher zur Öffentlichkeitsarbeit, z.B. zu Veranstaltungen des Kulturzentrums, genutzt, könnten und sollten Themen des Quartiers aufgenommen werden. Um mehr junge Zuschauer*innen anzusprechen, kann es auch sehr spannend sein, mal Youtuber*innen zu sich einzuladen – siehe als Beispiel https://www.youtube.com/watch?v=ktHvcregvQs

Auch der Aufruf zu einem Foto- oder Videowettbewerb kann über den YouTube Kanal kommuniziert werden und so zur Beteiligung und somit zum Handeln aufrufen.

Richtig geplant und gut durchdacht bietet ein YouTube Kanal mit Qualität ein hohes Potential für die Quartiersarbeit. Und natürlich darf dabei nicht das wichtigste fehlen: Habt Spaß dabei und probiert euch aus!.

 

Am 7. und 8. Oktober waren wir zusammen mit allen Netzwerk-Manager*innen in Wuppertal… mit der Schwebebahn natürlich und vor allem mit und bei unserem Modellstandort Oberbarmen in der Färberei, Zentrum für Integration und Inklusion. Bei einem Performance-künstlerische-Intervention-Quartiers-Rundgang haben wir die Vielfalt der Nachbarschaft kennengelernt und mit dem Oberbürgermeister und dem Bezirksbürgermeister und spontanen Passant*innen diskutiert. Danke an Daniela, Roland und Uwe vom Projektteam – und an die Küche und die Haustechnik!

© Max Höllwarth

Diskussionsrunde von oben © Max Höllwarth

Am 02.12.2020 wird im Namen des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat gemeinsam mit dem Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung der 14. Bundeskongress Nationale Stadtentwicklungspolitik als Online-Veranstaltung stattfinden. UTOPOLIS wird sich am Nachmittag mit einer geballten Viertelstunde in dem Forum „Herausforderung Corona – Miteinander im Quartier. Sozialen Zusammenhalt ressortübergreifend stärken“, das von 14.40 bis 15.55 Uhr stattfinden wird, vorstellen. Einen Einblick in die Praxis gibt dabei der Saarländische Modellstandort Neunkirchen, wo die Netzwerkmanagerinnen des Kutscherhaus Neunkirchen mit einem kurzen Film vertreten sind – und danach gemeinsam mit dem Oberbürgermeister der Stadt Fragen zu ihrem Projekt „Light Up Neunkirchen!“ beantworten. Die Veranstaltung ist kostenfrei, eine Anmeldung ist bis zum Tag der Veranstaltung möglich: https://www.nsp-kongress.de/de/event/neue-leipzig-charta-digitale-fachkonferenz