Anlässlich des 14. Bundeskongresses zur nationalen Stadtentwicklungspolitik hatte unser Lübbenauer Projekt kultur.lokal.machen des Kulturhofs Lübbenau e.V. die Möglichkeit, sich im Panel „Preis Soziale Stadt“ vorzustellen. Neben der langjährig etablierten Arbeit des Quartiersmanagements Lübbenaus konnte so ebenfalls ein Eindruck der seit 2019 durchgeführten Projekte und Aktionen im Rahmen des Förderprogramms „UTOPOLIS – Soziokultur im Quartier“ verdeutlicht werden. Mit Blick auf die pandemiebedingten Erschwernisse in der Projektarbeit wurden die Aktionen „Bunte Blumen für Lübbenau“ und „Neustadt leuchtet“ als beispielhaft für analog und kontaktfrei durchgeführte Angebote einem breiten Publikum vorgestellt.

Weitere Informationen zur Veranstaltung findet ihr HIER.

Bei unserem Modellprojekt „Die Wüste lebt!“ der Färberei Wuppertal e.V. ist der Name Programm. Gerade ist die zweite Ausgabe der von ihnen publizierten Stadtteilzeitung erschienen, die passenderweise den Namen „Der Sand“ trägt. Die neue Ausgabe steht unter dem Motto „Vielleicht!“ und beschäftigt sich mit dem Thema Wandel. „Es geht um Veränderungen in unserer Wahrnehmung, in unserem Alltag, in der Arbeit, im Quartier. Es geht auch um Aufbrüche und Neuanfänge.“ (aus dem Editorial)

Der Sand wurde bereits an 14.000 Haushalte in Wichlinghausen und Oberbarmen verteilt. Wer noch kein papiernes Exemplar erhalten hat, hält am besten in den Geschäften, Kiosken und Imbissbuden entlang der Berliner Straße Ausschau. …oder liest HIER die Online-Ausgabe. Wer bei der Stadtteilzeitung mitmachen möchte, meldet sich HIER.

Die neue Ausgabe der SOZIOkultur widmet sich der Soziokultur in ländlichen Räumen. Im urbanen Kontext nimmt die Soziokultur einen festen Platz ein, aber auch auf dem Land ist sie längst fest verwurzelt. Als Ort für Begegnung und Bildung, Kreativität und Kunst ist sie oft der einzige kulturelle „Player“ vor Ort.

Unser Flensburger Modellprojekt „Transformation in der Neustadt“ der Kunst und Kultur Baustelle 8001 e.V. wird in der neuen SOZIOkultur vorgestellt. Die bunten, interkulturellen und partizipativen Projekte der Kunstbaustelle orientieren sich an den Bedürfnissen der Anwohner*innen, ganz nach dem Motto: „Von den Nachbar*innen, für die Nachbar*innen“. Die Aktionen wie die künstlerische Bedarfsabfrage „Neustadtkönig*in“, das theatrale Großprojekt „Exit2Future“ oder das Stadtteilmagazin machen die Transformation in der Neustadt gestaltbar und erlebbar – und geben den Bürger*innen die Möglichkeit, selbst aktiv zu werden und sich an der Gestaltung des eigenen Quartiers auf künstlerischem Wege zu beteiligen.

Den Artikel findet ihr HIER. Die gesamte Ausgabe der SOZIOkultur könnt ihr HIER nachlesen.

Kontaktlos und digital: das ist das Gebot der Stunde. Die Möglichkeit und teilweise Notwendigkeit von Online-Workshops ermöglicht eine größere Vernetzung unterhalb der Kunst- und Kulturschaffenden. Und wenn schon digital, warum denn nicht mal Künstler*innen austauschen? Dachten sich unsere Modellprojekte aus Lübbenau und Kassel – und schicken nun auf virtuellem Wege Künstler*innen hin und her. Ende März entsandte Lübbenau Pablo Ientile zum Comiczeichnen nach Kassel. Nun bekommt das im Spreewald ansässige Projekt kultur.lokal.machen einen Künstler aus Kassel auf virtuellem Wege zugeschickt – und zwar Multitalent Oliver Gerke. Bekannt ist er vor allem für seine Comics in den Yps-Heften, aber auch Portrait- und Aktzeichnung sowie Buchillustrationen gehören zu seinem Schaffensbereich. Am 8. Mai um 15 Uhr geht es um „Urban Sketching“. Neugierig geworden? HIER kannst du dich zum Workshop anmelden und weitere Infos findest du HIER.

Wie kann ich mich in der Stadtteilarbeit engagieren? Was machen Muslime eigentlich im Ramadan? Und sind Roma immer noch ein „fahrendes Volk“? Diese und noch mehr Antworten erhaltet ihr ab sofort bei „Eine Runde Neunkirchen“, dem Podcast unseres saarländischen Projekts „Light up! Neunkirchen“ des Kutscherhaus-Vereins. In dem Podcast werden echte Held*innen des Alltags vorgestellt, die ihr unbedingt kennenlernen solltet. Den Auftakt macht der aus Albanien stammende und im Quartier lebende Musiker Nino Deda. In der zweiten Folge wird ein Rentnerpaar vorgestellt, das sich in der Bürgerinitiative Stadtmitte engagiert. Viel Spaß beim Reinhören!

Während des ersten Lockdowns rief unser Mannheimer Modellprojekt „Social Body Building“ des zeitraumexit e.V. die Nachbarschaft per Videobotschaft dazu auf, ihre Gedanken und Erfahrungen über und während der Pandemie künstlerisch zu verarbeiten und diese in dem soziokulturellen Zentrum einzureichen. Die Einreichungen konnten vielfältig sein und von Texten, Zeichnungen, Videos, Sprachnachrichten usw. reichen. Das Projekt wollte mit seinen Nachbar*innen in Kontakt bleiben und die mit der Pandemie einhergehenden gesellschaftlichen Veränderungen abbilden.

Nachdem sich der rein digitale Weg als wenig fruchtbar herauskristallisiert hatte, entwickelten die Mannheimer ein Hybridformat, in dem in analogen kleinst-Workshops bestimmte Fragestellungen künstlerisch bearbeitet wurden. Es fanden Fotoshootings mit Gesichtsmasken statt. Die Fotos wurden zu Collagen zusammengeführt, die im öffentlichen Raum sichtbar gemacht wurden. Über die Gesichtsmasken gelangte „Social Body Building“ zum Thema Mode. Gemeinsam mit der Nachbarschaft wurde eine eigene Corona-Kollektion entwickelt, die in einem Catwalk durch das Quartier präsentiert wurde.

Über die „CoronaCollection“ ist nun das Lookbook erschienen. Hier wurden einige Einsendungen der Nachbar*innen auf den ersten Videoaufruf abgedruckt. Eine umfängliche Fotostrecke vermittelt überdies die gemeinsame Arbeit mit der Nachbarschaft bei den Fotoshootings, dem Kreieren der Kollektion sowie dem Catwalk. Das gesamte Lookbook könnt ihr euch HIER ansehen.

Was passiert eigentlich gerade in der Magdeburger Neustadt? Ein Blick in das aktuelle Stadtteilmagazin „NEUSTADTgeflüster“ verrät es euch. Neben Neuigkeiten aus dem Quartier erhaltet ihr hier aktuelle Veranstaltungstipps. Auch unser Projekt „Auf die Plätze…!“ des Kulturzentrums Moritzhof berichtet über neue Aktionen – wie zum Beispiel den Fotokurs „NeustadtAnsichten“. Für den nächsten Termin am 27.04.21 könnt ihr euch noch HIER anmelden. Und wer sich am 30.04. und 01.05. über die tierischen Klänge im Quartier wundert, findet in dem Stadtteilmagazin ebenfalls Antwort…

Wenn jetzt Sommer wär… Würden viele künstlerischen Aktionen und kreative Workshops im Freien stattfinden (können). So auch in Oberhausen, wo im Rahmen des Projekts „Mut im Revier“ die Freie Uni Oberhausen entstanden ist. Das dritte Semester steht vor der Tür, und das soll komplett draußen stattfinden. Derzeit wird im Hintergrund noch getüftelt und geplant, doch wenn es etwas Neues gibt, erfahrt ihr es ab sofort auf der neuen Website zum Projekt. Diese ist in den letzten Wochen und Monaten entstanden und versorgt euch mit allen Informationen zur Freien Uni – den Fakultäten, stattfindenden Terminen, Akteur*innen und zum Konzept. Schaut doch mal vorbei!

Die zweite Dekade dieses Jahrhunderts ist eingebettet in zwei weltweite Krisen: die im Jahr 2008 beginnende Wirtschaftskrise sowie die seit Anfang 2020 wütende Corona-Pandemie. Zwischen diesen beiden Zäsuren erlebte Deutschland ein Wirtschafts- und Bevölkerungswachstum sowie steigenden Wohlstand. Doch auch Verkehrsprobleme, Krisen auf den Wohnmärkten und eine veränderte Beteiligungskultur waren prägend für dieses Jahrzehnt.

Das Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung (ILS) hat zur Raum- und Stadtentwicklung der 2010er-Jahre das ILS-Trends [extra] herausgegeben. Die Publikation findet ihr HIER.

Was macht ihr im Projekt, welche konkreten Aktionen habt ihr schon umgesetzt und wie ist deine Utopie für Kassel? Diese und noch mehr Fragen beantwortet Gerrit Retterath, einer der Projektverantwortlichen unseres Modellprojekts „Hier im Quartier“ des Kulturzentrums Schlachthof e.V. im Gespräch mit „Mittendrin Kassel“. Neben der Rolle von Kunst und Kultur geht es um Nachbarschaftsarbeit, Kooperationen und Verstetigung – und natürlich allem voran über unser Förderprogramm UTOPOLIS. Das gesamte Interview könnt ihr HIER nachhören.